Reaktionen zum Deal aus der Steiermark
Von positiven Auswirkungen des Opel-Kaufs durch Magna für das Flaggschiff des steirischen Autoclusters, Magna-Steyr, geht die regionale Politik aus. Magna Mitarbeiter zwiegespalten.

Foto © KLZ DIGITAL/ScheriauErste Reaktionen der steirischen Landesregierung
Wie der steirische Landeshauptmann Franz Voves (S) am Donnerstag sagte, erhoffe er sich positive Auswirkungen für die Entwicklungsarbeit und auch die Fokussierung von Nischenproduktionen in Graz.
Der steirische ÖVP-Chef LHStv. Hermann Schützenhöfer sieht ebenfalls positive Impulse: Auf den Wirtschaftsstandort Steiermark werde diese Lösung positiv ausstrahlen, denn Magna in Graz werde künftig noch stärker als innovatives Technologieunternehmen gesehen werden. Wie Voves erhofft sich auch Schützenhöfer günstige Effekte im Beschäftigungsbereich.
Der steirische Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (VP) gratuliert Magna zu diesem Deal. Er glaubt an eine Belebung der Standorte in der Steiermark und erhofft sich ebenfalls positive Beschäftigungseffekte. Buchmann geht davon aus, dass nun der Engineering-Zweig ausgebaut werden kann und auch für die Bereiche Forschung und Entwicklung sieht er Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Magna Mitarbeiter sehen die Übernahme vom GM unterschiedlich. Einerseits äußern sie Bedenken, wie es bei den anderen Kunden im Automobilbereich ankommt. Andererseits sehen es vielen als Chance und als Sicherheit für den Standort.
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