Sturm Graz sorgt sich um den Rasen im Stadion
Morgen startet der offene Karten-Verkauf für die Europa League. Sturm ortet ein Rasenproblem. Nach dem Färöerspiel wird das Grün in den kommenden Tagen übermäßig strapaziert.

Foto © GEPAOliver Kreuzer
Knapp über 6000 Kombi-Tickets für die Europa League hat der SK Sturm bereits verkauft. Ab Morgen, Donnerstag, startet der freie Verkauf. Die Stadionkassen sind ab 10 Uhr geöffnet. Pro Person werden maximal zwei Karten-Packages ausgegeben. Die 3er-Tickets kosten zwischen 67 und 100 Euro - abhängig vom Sitzplatz. Die Freude über die rege Karten-Nachfrage ist groß. Dafür sorgt man sich bei Sturm über den Zustand des Rasens in der UPC Arena.
Nach dem Färöer-Länderspiel auf weichen Boden wird das Grün in den kommenden Tagen übermäßig strapaziert: GAK - Wels (10. 9.), Sturm - Lask (12. 9.), Sturm Amateure - GAK (15. 9., muss aus Sicherheitsgründen in der UPC Arena ausgetragen werden), Sturm - Bukarest (17. 9.) lauten die nächsten Spieltermine.
Therapie-Einheiten
Verständlich, dass die sportliche Führung der Grazer rotiert. "Vor so einem wichtigen Spiel wie gegen Bukarest ist es schon verwunderlich", sagt Trainer Franco Foda. Sportdirektor Oliver Kreuzer vermisst etwas die Professionalität: "Nach einem Spiel wird nicht am Rasen gearbeitet. Das ist international normal."
Eisernen Willen beweisen die verletzten Mario Kienzl, Mario Haas und Fabian Lamotte. Das Trio eilt von einer Therapie-Einheit zur nächsten. Kienzl wird von Physiotherapeut Jo Flicker auf Vordermann gebracht. Haas und Lamotte werden erst in einigen Wochen ins Mannschaftstraining einsteigen können.
Individuelle Trainingseinheiten macht auch Klemen Lavric. Er muss körperlich etwas aufholen. Trotzdem ist es wahrscheinlich, dass der Slowene am Samstag (18 Uhr) im Heimspiel gegen den Lask bereits im Kader steht. Am Samstag wird auch der erste Europa-League-Gegner beobachtet. Dynamo Bukarest spielt gegen Otelul Galati.
Testspiel: ESK Graz - SV Kapfenberg 0:13 (0:7)














