Aufatmen bei Infineon: 100 Leiharbeiter neu eingestellt
Laut Vorstandssprecherin Monika Kircher-Kohl läuft die Produktion wieder wie vor der Krise. Die Kurzarbeit wird zur Gänze beendet, hundert Leiharbeiter werden zusätzlich eingestellt.

Foto © APInfineon hat sich von der Wirtschaftskrise erholt
Infineon Österreich hat die Krise offenbar vorerst überstanden. Nicht nur, dass die Kurzarbeit zur Gänze beendet wird, stellt das Unternehmen sogar 100 Leiharbeiter zusätzlich ein. Das berichtet das "Wirtschaftsblatt" in seiner Montag-Ausgabe. Laut Vorstandssprecherin Monika Kircher-Kohl läuft die Produktion bereits wieder in einem Umfang wie vor der Krise.
Im März hatte der Halbleiterspezialist für rund 1.400 der insgesamt 2.300 Mitarbeiter in Villach und in Graz Kurzarbeit beantragt. Im Sommer konnte die Kurzarbeit für den Großteil wieder aufgehoben werden, nun kommen auch die restlichen 200 Mitarbeiter wieder zurück in die Regelbeschäftigung. "Wir haben derzeit alle Hände voll zu tun, daher werden wir 100 Leiharbeiter zusätzlich einstellen", sagte Kircher-Kohl.
Erholung am Halbleitermarkt
Sie sieht eine klare Erholung am Halbleitermarkt, auch wenn das Unternehmen beim Umsatz noch kein "Normalniveau" erreicht habe. Bei einigen Produkten arbeite man derzeit "bis zum Anschlag", dies sei auch der Grund für die Einstellung der Leiharbeiter. Trotzdem bleibe man vorsichtig, denn wie nachhaltig der Aufschwung sei, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen.
















