Ventrex mit Erdgas auf der Überholspur
Die Erdgas-Hochdruckkomponenten von Bosch werden übernommen. 20 neue Jobs.

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Innovative Unternehmen würden gestärkt aus der Krise hervorgehen, sagt Christian Planegger. Der geschäftsführende Gesellschafter des Grazer Automobilzulieferers Ventrex kann dieser Tage für sein hochinnovatives Geschäftsfeld elektronischer Druckregler für gasbetriebene Autos eine wesentliche Stärkung melden: "Wir haben das Geschäftsfeld Erdgas-Hochdruckkomponenten von der Robert Bosch in Stuttgart gekauft."
Für den auch in der Krise hochprofitablen steirischen 88-Mann-Betrieb bedeutet das nicht nur 20 zusätzliche Arbeitsplätze, sondern auch eine Ausweitung des Geschäfts um rund 50 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren. Ventrex hat im Vorjahr 26 Millionen Euro umgesetzt, bei einer Umsatzrendite von mehr als 20 Prozent. Trotz der Krise im Automobilmarkt erwartet Planegger auch für heuer eine Umsatzausweitung. Das Unternehmen, das eine High-tech-Schmiede für Luftdruck ist, den Autos für höheren Fahrkomfort oder für hohe ökologische Standards benötigen, hat für seine Spezialprodukte Marktanteile von 40 bis 100 Prozent. Im Wesentlichen sind es Produkte, die zur aktiven CO2-Reduktion beitragen.
"Ventrex erweitert im Zuge des Geschäftes mit Bosch sein Portfolio für automotive Erdgas-Komponenten und ist somit imstande, ein System bestehend aus elektronischem Druckregler und innen liegendem Flaschenventil anzubieten", beschreibt Innovationsfeldleiter Bernhard Kiener. Bereits bisher liefert Ventrex Bauteile etwa an Volkswagen, so auch für den VW Passat EcoFuel, der laut ADAC-Test als umweltfreundlichster Mittelklassewagen gilt. "Ventrex wird fortan weitere Bauteile an europäische Automobilhersteller liefern und ist damit in dem zur gegenwärtigen Automobilkrise wachsenden Erdgas-Markt wettbewerbsfähig", stellt Kiener fest.
















