Andritz zog Aufträge um 60 Millionen in Brasilien an Land
Das Unternehmen soll eine Beizanlage und eine Umwickellinie für den Stahlkonzern Usiminas und Unigal in Brasilien liefern. Die Aufträge sind 60 Millionen schwer.

Foto © Antritz/Croce & Wir Firmensitz in Graz
Der börsenotierte steirische Anlagenbauer Andritz hat in Brasilien zwei Aufträge im Gesamtwert von knapp 60 Mio. Euro bekommen. Das Unternehmen soll zum einen für den Stahlkonzern Usiminas eine Beizanlage für das Werk Cubatao liefen. Zum anderen produziert Andritz für Unigal eine sogenannte Umwickellinie, die im Werk in Ipatinga zum Einsatz kommen soll, hieß es am Dienstag seitens der Unternehmensleitung.
Aufträge
Die kontinuierliche Beizanlage mit Säureregeneration für warmgewalzten Kohlenstoffstahl soll eine Kapazität von 1,7 Mio. Tonnen pro Jahr haben und Banddicken von 1,2 bis 6,5 Millimeter bei maximaler Bandbreite von 1,8 Meter verarbeiten. Die Säureregenerationsanlage zur Wiederaufbereitung der verbrauchten Beizsäure kann 12.000 Liter verbrauchte Beizsäure pro Stunde recyceln. Die Produktion mit der neuen Anlage dürfte laut Andritz nach 24 Monaten anlaufen.
Die Umwickel- und Inspektionslinie für das Werk in Ipatinga soll für eine jährliche Kapazität von 240.000 Tonnen ausgelegt werden und Stahlbunde mit Banddicken von 0,39 bis 3,2 Millimeter bei maximaler Bandbreite von 1,86 Meter verarbeiten. Die Anlage wird für hochwertiges Material für die Automobilindustrie verwendet. Die Produktionsaufnahme soll nach 19 Monaten sein.
















