Wolfgang Bartelme entwirft Zusatzsoftware für das iPhone
Jung und mit vollem "i-fer" bei der Sache ist Wolfgang Bartelme er entwirft "Apps".

Foto © Markus Leodolter"I am, waht I am." Bartelme schrumpft die Welt auf Handygröße: "Ich hab immer schon gerne gespielt"
Wolfgangs Beruf: Programmieren nach Zahlen. Oder besser nach Telefonnummern. Der 29-jährige Grazer entwirft sogenannte Applikationen ("Apps"), eine internetfähige Zusatzsoftware für das iPhone.
Bartelmes Welt ist eine kleine, detaillierte. Die der Vereinfachung, Piktogramme und Übersetzungen ins Grobe. Ständig ist der Grafik-Designer und Hobby-Fotograf auf Ideen-Safari: "Es sollte gut ausschauen und leicht zu bedienen sein. Ich habe meine Augen und Ohren immer offen." Der Einsatz wird belohnt. Bartelmes Umrechungs-Applikation "Convert" ist derzeit auf Platz zwei der US-App-Store-Charts, der Homepage, von der man sich die Zusatzsoftware herunterladen kann. Ganz unter dem Motto "I am, what I am" lebt der 29-Jährige seinen Spieltrieb bei der Arbeit aus. "Ich seh' etwas und denk' mir, da könnte ich etwas daraus machen."
Detailverliebter Pixelmann
Benutzerfreundlichkeit steht an oberster Stelle. Deshalb müssen für die neuesten Erfindungen auch die Freunde des Grafikdesigners als "Versuchskaninchen" herhalten. Zur Endbegutachtung wird Bartelmes Frau Jasmin ins Kreuzverhör genommen. "Gefällt dir das, kann ich das so machen?" Die Arbeitskollegen des 29-Jährigen sind um die ganze Welt verstreut. Da heißt es früh aufstehen, wenn er sich mit John oder Scott - Arbeitsplatz USA - vorm Bildschirm für die nächste Konferenz trifft. Detailverliebt sei er, sagt Bartelme von sich selbst. "Ich sitz' dann immer da und überleg' mir, ob ich noch Pixel dazu machen soll oder das Blau zu wenig blau ist", sagt er an seinem Arbeitsplatz, von seinen Computern umgeben. Am Bildschirm: das iPhone. Im Kopf: jede Menge neue I-deen.














