Steirische Grün-Politiker wollen Klarheit über Landtags-Kandidaten
Vier steirische Grün-Politiker, "Grün- Plus, verlangten vom langjährigen Grünen Mandatar Werner Kogler eine "klare Stellungnahme". Die Kompetenz der Grünen sei nach außen viel zu wenig sichtbar.

Foto © APAWerner Kogler
Ein Jahr vor der Landtagswahl wolle man "endlich eine eindeutige Position hinsichtlich seiner möglichen Spitzenkandidatur zur Landtagswahl". Man sehe ihn hier als "mehrjährigen Landessprecher der steirischen Grünen in besonderer Verantwortung".
Gerade in der Krise sei die grüne Programmatik als einzige in der Lage, Antworten von gesamtgesellschaftspolitischer Relevanz zu geben. "Wir erwarten beim nächsten Bundeskongress der Grünen Weichenstellungen", so die Gruppierung "Grün-Plus", namens der Grünen-Vizebürgermeister von Zeltweg, Johann Richter, Gemeinderat Franz Sölkner aus Thal bei Graz, die Leobener Gemeinderätin Helga Hinger sowie Eva Surma (Schriftführerin in Wagna) auftraten.
Grün-Plus habe anlässlich eines Sommertreffens die Konzeptlosigkeit der ehemaligen Großparteien diskutiert, durch die "viele Menschen aus breiten Bevölkerungsschichten in Not geraten sind". Der Zustand der Proporzparteien SP und VP in der Steiermark sei dermaßen desolat, dass keine Hoffnung bestehe, dass von ihnen positive Lösungen zu erwarten seien, ebenso wenig wie von FPÖ und BZÖ.
"Die Kompetenz der Grünen wird nach außen viel zu wenig sichtbar und deren Angebote überzeugen mit wenigen Ausnahmen weder inhaltlich noch personell", hieß es. Das Potenzial der Grünen sei an der Basis nach wie vor gegeben, jedoch fehlen weitgehend leidenschaftliche Repräsentanten zur Durchsetzung, wurde kritisiert. Grün-Plus verlange dazu eine klare Stellungnahme von Landessprecher Werner Kogler.

















