Grazer beraubt, weil er schielte
Ein junges Pärchen hatte auf offener Straße einen 20-jährigen Passanten ausgeraubt, weil dieser schielte. Das gaben die mutmaßlichen Täter nun beim Verhör an.

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Als "irr" bezeichnet selbst Ermittler Mario Hartmann vom Kriminalreferat der Grazer Polizei die Hintergründe eines Überfalls am 20. Juli in Graz, der jetzt geklärt wurde. Ein junges Pärchen hatte auf offener Straße einen 20-jährigen Passanten ausgeraubt, weil dieser schielte!
So gaben es der 20-jährige Grazer und seine 16-jährige Freundin im Verhör an. Zufällig sei ihnen vor dem Hauptbahnhof der 20-Jährige über den Weg gelaufen, sie wollten dem Schielenden ein wenig "Angst machen". Der Mann soll das Opfer mit einem Klappmesser bedroht und nach dessen Geld tasche gegriffen haben. Weil sich darin jedoch nur zehn Euro befanden, warf der 20-Jährige die Tasche wieder weg. Als das Opfer mit seinem Handy die Polizei rufen wollte, versetzte ihm die 16-Jährige einen heftigen Stoß und raubte ihm das Telefon, das zu Boden gefallen war. Dann flüchtete das Pärchen und verkaufte das Handy am Haupt platz um 35 Euro.
Beamte der Polizeiinspektion Hauptbahnhof konnten das Pärchen ausforschen. Der 20-Jährige - er saß bereits im Gefäng nis - befindet sich in U-Haft.














