Immer wieder stellt Herr Berger daheim die Möbel um . . .
Bei seinem Kurzbesuch in Graz kam Tausendsassa Wolfram B. fleißig ins Sinnieren. Über das "Nixtun" und den Salzburger Mega-Manismus.

Foto © Markus LeodolterWolfram Berger steckt, wie er erzählt, voller Pläne
Noch hat es Sinn, eitel zu sein", lächelt Wolfram Berger der Fotografin entgegen. Und wirbelt so lange durchs Haar, bis alles zu Berge steht. Bitte sehr, mit 63 ist ja fast alles erlaubt. Auch das eine oder andere "Bonmot" im Vorfeld seines Auftritts zum "Jandln" vergangenen Freitag in der Grazer "Brücke". Dass Jedermann Peter Simonischek im gesellschaftlichen Dauereinsatz steht -und er, Wolfi Berger, "nur" zum amüsanten Abend in die Grazer Grabenstraße lockte, kostet ein spitzbübisches Lächeln. "Die Hochkultur ist nicht mein Bier. Und wie ein Ben Becker in Salzburg in der Kutsche vorzufahren, erst recht nicht. Ich mag ihn nicht, diesen Mega-Manismus."
Noch einmal durchs Haar gestrichen. "Passt's?" Es tut. Frei nach Wolfi Bauer hat ein Berger eben keine Lust, "Weltmeister im G'scheitsein" zu werden. Da stellt er lieber daheim in Wien und Basel zwischendurch die Möbel um. "Alle zwei Wochen einmal. Um das Gefühl zu haben, dass wieder Frische eingezogen ist."
"Die Geheimnisträger"
Apropos: "Frisch" ist auch der Plan, aus dem Günther-Brus-Roman "Die Geheimnisträger" ein Hörbuch zu schaffen. Anfang September steht Tausendsassa Berger für den "Winzerkönig" und "Soko Donau" in Wien vor der Kamera. Und zwischendurch steht auch einmal "Nixtun" in Kroatien auf dem Programm. Ja, ja. Auch Faulsein will gelernt sein. "Ich brauch' schon meine Auszeiten", wird der Berger gar nicht verlegen. "Schließlich hab' ich schon einmal drei Monate in Umbrien zugebracht und mich jeden Morgen nur gefragt, was ich denn am Markt einkaufen könnte."
Für väterlichen Stolz muss freilich Zeit sein. Filius Flo ist 18 und für "FM4" schon fleißig am Musik produzieren. Der Apfel fällt eben selten weit vom Stamm.

















