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    Zuletzt aktualisiert: 09.08.2009 um 14:59 UhrKommentare

    Schinkels: "Überraschungen sind immer möglich"

    Austria Kärnten feiert heute gegen Sturm Heimpremiere nach drei Auswärts-Niederlagen.

    Frenkie Schinkels

    Foto © GEPAFrenkie Schinkels

    Das Spiel kann beginnen, schon wieder, diesmal jedoch zu Hause, endlich. Gegen Sturm Graz eröffnet der SK Austria Kärnten heute die Heim-Saison in der Bundesliga, aber die bisherigen Ereignisse in drei Auswärtspartien gaben bereits genug Anlass für Diskussionen. Trainer Frenkie Schinkels hat allen Grund, besonders mit den Schiedsrichtern zu hadern, nur will er sich darauf nicht mehr einlassen. Und er hat noch mehr zu sagen.

    Frenkie Schinkels über...

    ....die Schiedsrichter. Der Trainer wurde im ersten Match gegen Wiener Neustadt von Herrn Grobelnik auf die Tribüne geschickt, in jedem Match wurde ein Spieler seiner Mannschaft ausgeschlossen. Gegen Rapid führte ein Freistoß die Wende herbei, der keiner war. "Ich will mit den Schiedsrichtern nichts mehr zu tun haben. Ich grüße sie auch nicht mehr. Ich erwarte mir nur, dass sie objektive Entscheidungen treffen." Das war bisher nicht der Fall. Die meisten so genannten "Unparteiischen" kennt Schinkels nicht einmal beim Namen. An den Spielleiter der heutigen Partie, Oliver Drachta, hat er auch keine Erinnerungen, aber der Oberösterreicher pfiff erst im Mai das Match von Austria Kärnten gegen Kapfenberg (0:2).

    ...Kapitän Jocelyn Blanchard. Der Franzose sei sehr wichtig für die Mannschaft als verlängerter Arm in der Kabine und im Training. "Aber ich kann nicht verlangen, dass er Tore am Fließband schießt. Und er kann auch nichts dafür, wenn sich ein Verteidiger in der Nachspielzeit falsch verhält. Das wäre wohl ein bisschen zu viel verlangt."

    ...die Un-Serie. Man könne, sagt der Trainer, die Negativ-Serie mit jener vom Frühjahr nicht vergleichen. "Wenn einer beide Negativ-Serien zu verantworten hat, dann nur ich. Die Mannschaft heuer ist eine völlig andere und ist ganz anders aufgetreten. Ich habe nur den Fehler gemacht, die jungen Spieler nicht schon viel früher eingesetzt zu haben."

    ...das heutige Spiel. Sturm sei aufgrund der bisherigen Saison als klarer Favorit zu handeln. "Sie haben mehr Selbstvertrauen, aber Überraschungen sind immer möglich." Sturm habe nur einen Spieler (Schaschiaschwili) verloren, aber einige gewonnen. Das Publikum hege trotz der bisherigen Saison Erwartungen. "Wir wollen die Fans nicht enttäuschen."

    HUBERT GIGLER

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