La Strada:Fantastisch-mythische Eröffnung
Zentauren in Graz-Reinighaus: Mit einer Multimediashow rund um die mythischen Pferdmenschen wurde Freitagabend "La Strada" eröffnet.

Foto © La StradaZentauren bei der La Strada Eröffnung
Der Wettergott muss wohl ein Pferdeliebhaber sein. Zur Eröffnung des Straßen- und Figurentheaterfestivals "La Strada" schenkte er den Veranstaltern am Freitag einen perfekten, milden Sommerabendhimmel über Graz-Reininghaus. Das weitläufige Gelände war Schauplatz des bestens besuchten "La Strada"-Auftakts und bildete den Rahmen für "Flux", eine bildgewaltige Multimedia-Show des "Theatre du Centaure" aus Marseille.
Sagenhaft: Der Zentaur als mythisches Zwischenwesen von Mensch und Pferd dient dabei als Sinnbild für das Verschmelzen von Zivilisation und Natur, Wirklichkeit und Phantasie. Inszeniert als nächtliche Reise durch echte und erdachte Orte bildet "Flux" Phänomene wie globale Geldflüsse und migratorische Strömungen in assoziativen Bildern ab - da staunte nicht nur die Grazer Polit-Prominenz rund um Bürgermeister Siegfried Nagl, die Stadträte Elke Edlinger, Sonja Grabner, Gerhard Rüsch und Alt-Kulturlandesrat Kurt Jungwirth.
Theater, Bilder, Showeinlagen
Die diversen Medien, mit denen die französische Gruppe arbeitet, zeigten sich erstaunlich durchlässig: Theater, Bilder, Showeinlagen präsentieren dem mitwandernden Publikum Graz-Reininghaus als durch und durch exotischen Ort. Film- und Textprojektionen erweckten die Häuserfassaden zum Leben. Phänomenale Dressurakte gab es auch zu bestaunen: Ein Riesen-Ross, das kommod auf einem Sofa Platz nimmt, sieht man nicht alle Tage. "Schau, das ist ja ein richtiges Pferd", brach es aus einem faszinierten Besucher hervor.
Am Samstag nimmt das Festival den Vollbetrieb auf. Bis 8. August sind 199 Vorstellungen zu sehen.




















