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    Zuletzt aktualisiert: 27.07.2009 um 05:00 UhrKommentare

    Feinstaub-100 gibt es ab jetzt seltener

    12.000 Anzeigen zählte die Polizei wegen Verstößen gegen den Feinstaub-100er seit Dezember - ohne Aktion scharf. Ab sofort aber gilt das Limit seltener.

    Foto © Markus Leodolter

    Er sorgte seit Monaten für hitzige Diskussionen, der Feinstaub-100er auf der Pyhrn- und auf der Südautobahn im Raum Graz. Doch mit dem heutigen Tag soll ja, wie berichtet, alles anders werden:

    Bis Freitag wird auf den Überkopfanzeigen kein "100 IGL" aufleuchten, denn Umweltlandesrat Manfred Wegscheider hat für die Nachjustierung des Schaltalgorithmus, der das Tempolimit auslöst, grünes Licht aus Wien bekommen. Nach der Umstellung gilt ab 1. August ein Sommermodus mit weniger 100-Schaltungen. Erst in der Feinstaub-Hochsaison soll das Tempo auf den Autobahnabschnitten wieder öfter gedrosselt werden.

    Diese Unterscheidung hätten sich die Betroffenen wohl schon früher gewünscht. Die Aufzeichnungen der Asfinag zeigen, dass die Beschränkung in einer klassischen Feinstaubzeit von Mitte Jänner bis Mitte Februar mit 335 Stunden weniger oft aktiviert war als etwa in den Monaten Mai und Juni.

    Die Kontrollen

    So erntete Landesrat Wegscheider mit der Maßnahme gegen den Feinstaub ab dem Frühjahr immer häufigere und lautere Proteste. Die Zahlen der Landesverkehrsabteilung der Polizei verdeutlichen die sinkende Akzeptanz: Von Mitte Dezember an, als die elektronischen Anlagen in Betrieb genommen wurden, bis zum vorigen Freitag lagen insgesamt rund 12.000 Anzeigen wegen Verstößen gegen den IGL-100er vor.

    Im Verhältnis zum Verkehrsaufkommen eine niedrige Zahl, doch betont Chefinspektor Karl Haas, dass die Polizei kein einziges Mal ausgerückt sei, um nur den Feinstaub-100er zu überwachen. "Das haben wir mitgemacht. Wenn man sich aber in der Früh hingestellt hat und das IGL-Limit in Betrieb war, haben wir innerhalb von wenigen Minuten bis zu 200 Überschreitungen gemessen." Wäre der Feinstaub-100er gezielt kontrolliert worden, "hätte es anders ausgesehen".

    Dabei haben Gasfußpiloten eine Doppelbestrafung ausgefasst - nach dem Immissionsschutzgesetz und der Straßenverkehrsordnung -, da sie rasant unterwegs waren. 163, 168, 176 und 181 km/h zeigte das mobile Radar an, während der 100er galt. Die breite Masse bewegte sich im Bereich von 130. "Aber niemand soll jammern, der eine Anzeige bekommen hat", sagt Haas und deutet an, dass immer auch eine Toleranzgrenze gegolten hat.

    HANNES GAISCH

    Fakten

    Am häufigsten war der Feinstaub-100er in den ersten vier Wochen (Mitte Dezember bis Mitte Jänner) aktiviert: 1338 Stunden. Danach gingen die Schaltungen spürbar zurück. Mitte Jänner bis Mitte Februar: 335 Stunden. Ab dem dritten Monat pendelten sich die Schaltzeiten ein. Von Mitte Februar bis Mitte März war das Feinstaublimit 389,5 Stunden lang aktiv. Von Mitte März bis Mitte April stieg es auf 401 Stunden an. Im Mai (351,5 Stunden) und im Juni (350 Stunden) war das Limit ungefähr gleich lang in Betrieb. Von Montag an bis Freitag wird der Schaltalgorithmus umgestellt. Dann gilt ein Sommermodus.

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