"Eine Überflutung ist offenbar nicht genug"
Horst Jörg aus Andritz ist empört.
Es ist ja nicht so, dass wir am Samstag zum ersten Mal geflutet wurden. Bereits 1996, vor dem Bau der Siedlung auf den Peneff-Gründen, haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass es Probleme mit dem Schöckelbach geben wird. Die Rechnung bekamen wir dann 2005 präsentiert. Aber war das genug Beweis für die Politik? Nein! Allein im Haus, in dem ich lebe, betrug der Schaden damals 600.000 Euro. Bezahlt haben wir das großteils aus eigener Tasche und vom Herrn Bürgermeister wurden wir daraufhin auch noch als Querulanten beschimpft. Danke für die Unterstützung, Herr Bürgermeister.
Das Problem werde zur Chefsache erklärt, hieß es nach der Katastrophe von 2005. Wie schön, dass Frau Rücker am Samstag für ein Fotoshooting vor Ort war und erklärte, wie schwierig und langwierig die Verhandlungen bezüglich des Wasserrechts laufen würden. Nur komisch, dass wasserrechtliche Gutachten für neue Siedlungsbauten immer sehr schnell verfügbar sind. Eines frage ich mich wirklich schon lange: Wie kommen wir als Privatpersonen dazu, immer draufzuzahlen, nur weil sich die Politik nicht zuständig fühlt?!"


















