Sturm Jubiläum: Wenn ein Bischof schwärmt. . .
. . . kann's nur am SK Sturm liegen. Jede Menge Prominenz schwelgte gestern im VIP-Klub in Erinnerungen an schwarz-weiße Zeiten.

Foto © GEPAGeneraldirektor Alfred Ludwig (OEFB), Praesident Hans Rinner (Sturm) und Praesident Leo Windtner (OEFB)
Wie ein Fenster in eine andere Welt" . . . So schön kann ein Weihbischof schwärmen, wenn er an "seinen" SK Sturm denkt. "Wissen Sie", leuchteten gestern im Rahmen der Geburtstagsgala gegen Bremen die Augen von Franz Lackner, "Sturm-Fan bin ich, seit ich denken kann." Und nie wird er vergessen, dass dieser Klub ihm in den acht Jahren seines Rom-Aufenthalts sogar bewundernde Worte von Seiten geistlicher Amtskollegen einbrachte. "Spanier oder Italiener haben damals in Rom den österreichischen Fußball nur belächelt", erinnerte sich Lackner gestern im VIP-Klub der UPC-Arena. "Dank der Sturm-Erfolge in der Champions League mit Ivica Osim hat sich das schlagartig geändert!"
Fussballgeschichte geschrieben
Beinahe feuchte Augen bekam gestern auch der nunmehrige Bier-Botschafter Hans Sulzberger, von 1995 bis 2006 als Vorstandsdirektor verantwortlich für die Treue von Sponsor Puntigamer. "Eine unglaubliche Zeit, ich erinnere mich noch an das Champions-League-Match gegen Real Madrid. Präsident Lorenzo Sanz hat im Schloss Eggenberg vor Rührung geweint, als er einen Steirerhut überreicht bekam."
In alten Zeiten schwelgten auch die Literaten Gerhard Roth und Reinhard P. Gruber, Staatssekretär Reinhold Lopatka mit dem Orangen Gerald Grosz, die ÖFB-Abordnung mit Präsident Leo Windtner, Schiedsrichter-Boss Gerhard Kapl sowie Generalsekretär Alfred "Gigi" Ludwig, Casinodirektor Andreas Sauseng und Steiermark-Tourismus-Chef Georg Bliem. "Sturm hat eines der blühendsten Kapitel österreichischer Fußballgeschichte geschrieben", geriet gar ein Gigi Ludwig ins Schwärmen. "Als einziger Klub in einer Zwischenrunde der Champions League, das wird's so schnell bestimmt nicht mehr geben."
Da nickte auch Landesrat Hans Seitinger, der vom Almbauerntag am Masenberg gekommen war. Und Gastronom Ernst Kohnhauser erzählte vom Kunstwerk, das er im Oktober präsentieren wird: zwei Meter hoch wird es sein, aus Holz und nach keltischem Baumhoroskop.












