Mit diesem "Padel" wird nicht gerudert
Eine Mischung aus Tennis und Squash gibt es jetzt auch in Graz - Padel.

Foto © R. Heigl
Vor dem Sportcenter in der Pichlergasse in Graz-Liebenau steht seit kurzem ein eigenartiger Platz. Er sieht aus wie ein Tennis-Hartplatz, ist aber deutlich kleiner, rundherum sind Glaswände, wie vom Squash bekannt, und seitlich Gitterwände. Es handelt sich um den zweiten Court der Sportart Padel in Österreich. Die Sportart stammt aus Südamerika, wo sie 1965 im Hinterhof eines Mexikaners entstand. Mittlerweile ist es in Argentinien die zweitgrößte Sportart überhaupt - weit vor Tennis.
Sportart entdeckt. In Österreich haben vor allem Tennisspieler wie Ex-Staatsmeister Andreas Fasching oder Georg Hubich und Andreas Spreitzer die Sportart für sich entdeckt und bei der EM 2007 bereits Platz sechs für das Nationalteam errungen.
Ausprobieren kann man den Sport auf Anfrage bei Padel-Präsident Michael Reinthaler (0699-81 45 82 82). Die Stadt Graz bietet ihn als Sommersportkurs an. Anmeldungen am Sonntag (9 bis 14 Uhr) im Sportamt (Stadion Liebenau). Dass es Spaß macht, bewiesen Stadtrat Detlef Eisel-Eiselsberg und Sportamtsleiter Gerhard Peinhaupt bei der Präsentation.
Features
Padel Regelbuch
Aufschlag: Der Ball muss zuerst auf den Boden prallen, ehe er unter Hüfthöhe übers Netz gespielt wird.
Spiel: Der Ball muss zuerst am Boden aufkommen, ehe er an eine Seiten- oder Rückwand prallen darf.
















