Abschied und Sesselrücken
Einmal geht für jeden die Berufslaufbahn zu Ende. In Banken und Unternehmen in der Steiermark gibt es eine Reihe von Neubesetzungen.

Foto © Erwin ScheriauFianzexperte Bernd Ritter verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand
Jeder Abschied ist auch ein Neubeginn. Diese alte Weisheit trifft auf jene zu, die nach einem erfolgreichen Berufsleben in den Ruhestand treten, und ebenso auf jene, die durch das Sesselrücken mit neuen Aufgaben betraut werden.
Ende einer Ära. In der Steiermärkischen Sparkasse geht eine Ära zu Ende. Bernd Ritter, Leiter des Bereichs Wertpapiergeschäft und Private Banking, geht mit Ende Juni in Pension. Ritter, von vielen seiner Kunden "Mister Aktie" genannt, ist die Personifizierung des Wertpapiers. Es gibt nichts, was er nicht kennt, und es gibt nichts, wozu er nicht erstklassige Informationen geben könnte. Schließlich ist Ritter seit 40 Jahren im Geschäft, 2003 kam er nach einem Wechsel von der CA zur Steiermärkischen.
Aufteilung. Die Agenden Ritters - Wertpapiere und Private Banking - sind nun aufgeteilt. Das Wertpapiergeschäft wird Klaus Brugger leiten. Der doppelte Doktor, Jus und Betriebswirtschaft, stammt aus Villach und verweist auf eine reiche Erfahrung im Ausland - in Athen, New York und London. Seine berufliche Laufbahn begann Brugger bei ThyssenKrupp. Zuletzt arbeitete Brugger als Prokurist in der Zürcher Kantonalbank.
Wechsel. Das Private Banking verantwortet nun Anneliese Hofstätter. Mit Bernd Ritter bildete sie bereits in der CA jahrelang ein bei den Kunden hoch geschätztes Team. Auch Hofstätter wechselte von dort zur Steiermärkischen, wie in der CA als Stellvertreterin Ritters.
Neuerungen. In der Bank Austria, der Nachfolgebank der CA, wurden die Karten ebenfalls neu gemischt. Hansjörg Langer übergab den Retailbereich (Privat- und Geschäftskunden) für Graz und die Region Steiermark Süd an seinen bisherigen Stellvertreter Helmut Birringer, der 1990 in die CA in der Herrengasse eingetreten war und später einige Filialen geleitet hat. Den Bereich Corporates (große Firmenkunden) lenkt Bernd Meister.
Guter Kunde. Auch in der Bauindustrie stets ein guter Kunde der Banken, hat in der Allgemeinen Baugesellschaft Porr AG in der Steiermark ein Generationswechsel eingesetzt. Nach 40 Jahren im Haus trat Porr-Vorstand Stephan Gillich in den Ruhestand. Er gibt aber noch nicht völlige Ruhe, Gillich steht dem Konzern weiterhin als Konsulent zur Verfügung. Sein Nachfolger für die Region Steiermark ist Josef Pein, Mitglied im Vorstand der Porr Projekt Hochbau AG (PPH).














