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Zuletzt aktualisiert: 20.06.2009 um 15:49 UhrKommentare

Schi: Einige Verabschiedungen, viele Ehrungen bei ÖSV-Länderkonferenz

Riebenbauer: "Im ÖSV gibt eskeinerlei Dopingstrukturen".

Peter Schroecksnadel, Gregor Schlierenzauer und Vizepraesident Anton Leikam (von links)

Foto ©

Der Österreichische Schiverband (ÖSV) hat am Freitagabend am Grazer Messegelände seine 74. Länderkonferenz abgehalten. Einige Aktive, Trainer und Funktionäre wurden verabschiedet, u.a. die Alpin-Schifahrerinnen Silvia Berger, Christine Sponring und Ingrid Rumpfhuber, der Sprunglauf-Experte Paul Ganzenhuber sowie Alpin-Coach Georg Zirknitzer. Viele noch aktive Sportler wurden mit dem "Großen Goldenen Sportehrenzeichen" ausgezeichnet.

Wer war dabei. Bei den Alpinen waren es Andrea Fischbacher, Elisabeth Görgl, Manfred Pranger, Benjamin Raich, Michael Walchhofer und Kathrin Zettel, im Schispringen Martin Koch, Wolfgang Loitzl, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer, im Biathlon Dominik Landertinger, Christoph Sumann, Daniel Mesotitsch und Simon Eder, im Freestyle Karin Huttary, Andreas Matt und Thomas Zangerl und im Snowboard Stefan Gimpl, Siegfried Grabner, Doris Günther, Benjamin Karl, Marion Kreiner und Markus Schairer.

Dopingbekämpfung. Präsident Peter Schröcksnadel verwies in seiner Rede u.a. auf die Erfolge der Saison 2008/09. Arnold Riebenbauer, Vorsitzender des ÖSV-Disziplinarausschusses, merkte an, dass es im ÖSV keinerlei Dopingstrukturen gebe, womit die schon vor zwei Jahren getroffenen Feststellungen des Disziplinarausschusses bestätigt seien. Das hätten die zahlreichen Erkenntnisse der Sonderkommission für die Dopingbekämpfung ergeben.

Ermittlungen. "Vielmehr bedienen sich Athleten verschiedener Sportarten einer vorliegenden Infrastruktur bestehend aus Blutbanken, medizinischen Zulieferern und willfährigen Ärzten, wobei die Verbindung durch Mittelsmänner, wie zum Beispiel Betreuer, hergestellt wird", sagte Riebenbauer. In Österreich hätten Ermittlungen ergeben, dass weder vom Schiverband noch von anderen Österreichischen Sportverbänden in irgendeiner Form Doping betrieben wurde, so Riebenbauer.

Besuche. Im Vorfeld der Länderkonferenz hatten etliche ÖSV-Aktive Besuche bei diversen Institutionen absolviert, u.a. beim SOS-Kinderdorf Stübing, in zwei Schulen sowie zusammen mit den Clowndoctors in der Kinder-Onkologie und Hämatologie des Universitätsklinikums Graz.


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