"Neue Grippe"-Patienten in Graz und St. Pölten wohlauf
Jener junge Steirer, der sich auf einem Flug von New York nach Graz mit der H1N1-Infektion angesteckt steht nach viertägiger virusfreien Frist vor Entlassung. Auf der infizierte Niederösterreicher ist beschwerdefrei.

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Die beiden jungen Männer aus der Steiermark und Niederösterreich, die sich offenbar auf einem Flug von New York nach Österreich mit Schweinegrippe angesteckt haben, befinden sich weiter im Krankenhaus, sind aber auf dem Weg der Besserung. Als weiterhin "unauffällig" wird der Krankheitsverlauf bei jenem Grazer beschrieben, bei dem am Dienstag eine H1N1-Infektion diagnostiziert worden ist.
Steirer vor Entlassung. Wie der steirische Landessanitätsdirektor Odo Feenstra am Donnerstag sagte, werde das Ende einer viertägige virusfreien Frist abgewartet, bevor man den jungen Mann von der Isolierstation des LKH Graz-West entlasse. Der Steirer war nach seiner Rückkehr von einer USA-Rundreise am Pfingstwochenende vom Hausarzt ins Spital überwiesen worden. Ein Schnelltest wurde am Dienstag durch virologische Labortests bestätigt. Der Krankheitsverlauf wurde als mild qualifiziert, tags darauf war der Patient bereits fieberfrei.
Oberösterreicher ist beschwerdefrei. Dem Patienten im Landesklinikum St. Pölten gehe es gut, sagte Landessanitätsdirektor Alfred de Martin. Er war nach Auskunft des Primars am Donnerstag beschwerdefrei. Der junge Mann war laut Gesundheitsministerium am Samstag in Österreich angekommen und wegen grippeähnlicher Symptome zunächst ambulant in Behandlung. Labortest bestätigten am Mittwoch eine Infektion mit dem Grippevirus.
Erster Ansteckungsfall. Der erste österreichische Ansteckungsfall trat am 29. April bei einer 28-jährigen Guatemala-Urlauberin auf, die sich ebenfalls bei einem Flug über New York angesteckt haben soll. Am 2. Mai konnte die Frau nach einer Behandlung mit antiviralen Medikamenten das Spital gesund verlassen. Insgesamt gab es in Österreich laut dem Gesundheitsministerium neben den drei bestätigten Infektionen bisher 52 eindeutig negative Verdachtsfälle. Einen Auftrag für eine Impfstoffproduktion gibt es nach wie vor nicht.














