Clara Luzia begeisterte bei Auftritt im p.p.c.
Auf Album Nummer drei schlägt Österreichs Indie-Aushängeschild Clara Humpel mitsamt Band Clara Luzia neue Töne an.

Foto © Helmut UtriClara Luzia, Gitarristin und Amadeus-Preisträgerin begeisterte das Grazer Publikum bei ihrem umjubelten Konzert im Grazer p.p.c.
Fröhlicher, beschwingter, weniger fragil klingen die 14 Songs auf "The Ground Below" (Asinella Records). Da sprang sogar Ö3 auf. Irgendwann, erzählt Humpel in Interviews, habe sie bei den Aufnahmen zu grinsen begonnen. Ein Prinzip, das auch live wirkt, wie der Auftritt im gut gefüllten p.p.c. in Graz Donnerstagabend gezeigt hat.
Seelenfrieden. Mit "My body is a diary" singt sich die 31-jährige Singer/Songwriterin und Amadeus-Gewinnerin 2008 langsam warm. In T-Shirt, bewaffnet mit ihrer Akustik-Gitarre, gestärkt von ihrer Band ("Bis auf Heidi, ihr Cello kommt heute aus der Dose") stiftet sie Seelenfrieden vom ersten Akkord an. Die angekratzte Stimme tut deren Strahlkraft nichts zuleide. Ein munteres Akkordeon und ein rasantes Schlagzeug ergänzen das Optimismus-Paket. Überraschungen inklusive: Bei "Two of Them" schwindelt sich "Bruder Jakob" ein. Und "It's a Sin" von den Pet Shop Boys klang selten so charmant. Höhepunkte: die Single "All i wish for" und "Lucky Gal". Die Prise Glück steht Clara Luzia ausgezeichnet.

















