Andritz: Analysten erwarten Ergebnisrückgänge im ersten Quartal
Analysten heimischer Banken erwarten für die am Mittwoch anstehenden Erstquartalsergebnisse des Grazer Anlagenbauers Andritz Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis.

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Der Umsatz wird im Mittel
der Schätzungen von Erste Group und Raiffeisen Centrobank (RCB) bei
702,5 Mio. Euro gesehen. Gegenüber dem Umsatz vom ersten Quartal 2008
entspricht das einem Minus von 6,5 Prozent.
Unter dem Virjahreswert. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) wird im Schnitt
bei 45,1 Mio. und damit 18,6 Prozent unter dem Vorjahreswert
erwartet. Die Schätzung für das Betriebsergebnis (EBIT) liegt bei
31,6 Mio. Euro - ein Minus von 26,3 Prozent. Unterm Strich wird ein
um 38 Prozent eingebrochener Konzernüberschuss (net profit) von 19,0
Mio. Euro prognostiziert.
Gute Positionierung. Trotz der schwachen Prognosen zum ersten Quartal 2009, sieht
Analyst Gerald Walek von der Erste Group die Andritz gut
positioniert. "Bei der Wasserkraftsparte erwarte ich einen steigenden
Auftragseingang, hingegen wird es im Papier-, Zellstoff- und
Stahlbereich bei den Auftragseingängen runtergehen", so Walek.
Eibruch. Dabei sollte das Ergebnis der Andritz nicht so stark einbrechen
wie bei anderen zyklischen Werten, ergänzte Walek weiter. Zudem habe
Andritz einen sehr hohen "Net Cash" (Kassabestand), der dabei helfen
sollte die aktuelle Wirtschaftskrise gut zu überstehen, kommentierte
Walek die Situation des Unternehmens.















