Die Rhythmen des Lebens
Mit seinem Animationsfilm "Intinahui" holte sich der Künstler Klaus Schrefler eine Auszeichnung beim Filmfestival "WorldFest" in Houston.
Von Null auf Hundert haben schon unzählige Künstler hoch gesteckte Ziele erreicht. Einen anderen Weg wählte Klaus Schrefler: Von eins bis neun war sein (Zahlen)-Schlüssel zum Erfolg. Mit der Symbolik hinter diesen Ziffern zeichnete der 40-Jährige den Rhythmus des Lebens filmisch nach, taufte seinen 30 Minuten langen Streifen "Intinahui" (bedeutet "Im Auge der Sonne") und holte sich mit dem vollständig 3D-computeranimierten Streifen den "Grand Remi Award" beim 42. Annual WorldFest in Houston.
Fusion verschiedenster Disziplinen. "2001 bin ich in Ecuador bei einer Kultstätte der Indianer gesessen, da kam mir die Idee, das Projekt zum Thema Lebenszyklus anzugehen", erklärt der seit 1988 in Graz lebende, gebürtige Linzer. Das Ergebnis ist die Fusion verschiedener Disziplinen (Malerei, Animation, Musik), die sich in einem Film - er wird im Juni auf DVD präsentiert - vereint. Interdisziplinäre Arbeit wurde beim Projekt groß geschrieben, ein Teil davon ist etwa eine 2,5 Tonnen schwere Skulptur eines ecuadorianischen Bildhauers, die ihre Heimat beim Schloss St. Martin bei Graz gefunden hat.
Kunst-Fotografie. Zum Film gekommen ist Klaus Schrefler über die Kunst-Fotografie, "plötzlich faszinierte mich das bewegte Bild mehr", so Schrefler. Bewegt ist auch das Leben des studierten Ökologen, der auf mehr als 30 Reisen zurückblicken kann. Seine Lieblingsziele dabei: Thailand und Japan.
Features
Intinahui - Der Film
Klaus Schreflers Animationsfilm "Intinahui" beschäftigt sich mit dem Lebenszyklus vor dem Hintergrund der Symbolik der Zahlen eins bis neun.
Beim "42. WorldFest Houston", Amerikas einzigem komplett dem Independent-Film gewidmeten Festival, wurde der Film jüngst ausgezeichnet.
















