Konzertereihe "absolutely free" mit Wortgewalt eröffnet
Der New Yorker Hip-Hop-Poet Saul Williams eröffnete die Konzertreihe zu "absolutely free".

Foto © PrivatPrediger zwischen Punk, Hip-Hop und Industrial: Saul Williams
Wehe denen, die sich 40 Jahre nach Woodstock Blumenkinder-Nostalgie erwartet hatten: Beim ersten Konzert der "absolutely free"-Reihe gab es statt Love & Peace pure Wortgewalt, scharf geschossen aus dem Mund des Sprachkünstlers Saul Williams, der für ein Exklusivkonzert eingeflogen wurde. Der 37-Jährige ist bei uns vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Trent Reznor (Nine Inch Nails) und dem Gratis-Down-load-Album "The Inevitable Rise and Liberation of Niggy Tardust!" bekannt, was das ausschließlich weiße Publikum erklären dürfte. Höhepunkte: die Spoken-Word-Nummer "Untimely Meditations", eine wüste Coverversion des unverwüstlichen U2-Klassikers "Sunday Bloody Sunday" und die überdimensionale Blume am Revers des Keyboarders - vielleicht der Look der Blumen-Enkel im Jahr 2009.















