Sturm Graz: "Das nächste Spiel zählt doppelt"
Am kommenden Samstag steigt in Graz das direkte Duell um einen internationalen Startplatz zwischen Sturm und der Austria. Die Grazer holten in Altach ein 1:1.

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Der Kampf um den begehrten dritten Tabellenrang, der einen internationalen Startplatz für die kommende Saison bedeutet, bleibt spannend. Die Wiener Austria hat bereits am Freitagabend mit dem torlosen Unentschieden gegen Mattersburg Punkte verschenkt.
Duell. Sturm Graz hat es den "Violetten" nachgemacht und in Altach ebenfalls nur einen Punkt geholt. Das direkte Duell um Platz drei kommenden Samstag im Stadion in Liebenau verspricht also besondere Brisanz. Ganz nach dem Motto: Das nächste Spiel zählt doppelt.
Ball im Netz. Aus Grazer Sicht ist das 1:1 in Altach ein Teilerfolg. Sturm konnte die Serie von ungeschlagenen Partien auf sechs Spiele erhöhen. Zudem bleiben die Steirer dank des besseren Torverhältnisses auf dem Tabellenplatz drei, vor den punktegleichen Austrianern. Nicht gehalten hat allerdings die Torsperre von Christian Gratzei. Nach 481 Minuten musste der Torhüter wieder einen Ball aus dem Netz holen.
Ausgleich durch Hlinka. Es war der Altacher Goalgetter Jun, der in der 30. Minute den Abstiegskandidaten aus Vorarlberg in Führung schoss. Nach einem Fehler von Samir Muratovic kam der Ball zum Altach-Stürmer. Dieser ließ Gratzei keine Chance - 1:0. Der glücklich zustande gekommene Treffer war nicht unverdient. Die Hausherren machten von Beginn an Druck. Sturm spielte auf Abwarten und wurde dafür bestraft.
Gefährlich. Mit dem Rückstand wurde das Spiel der Gäste aus der Steiermark besser, schneller, gefährlicher. Der Ausgleich sollte nicht lange auf sich warten lassen. Nach einem sehenswerten Doppelpass mit Fabian Lamotte, war es Peter Hlinka, der den Ball zum 1:1 in die Maschen setzte.
Dominanz. Nach dem Wechsel stand wieder einmal ein Schiedsrichter im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem leichten Gerangel ohne Ball zwischen Dominic Hassler und Dennis Mimm zeigte der Referee beiden Akteuren die gelbe Karte. Mit Folgen für Mimm, der schon eine gelbe Karte in diesem Spiel sah und somit vom Platz musste. Mit einem Mann weniger war für die Altacher nichts mehr zu holen. Sturm dominierte die Partie.
Form. Doch der ehemalige Sturm-Goalie Pepi Schicklgruber machte alle Chancen seiner Ex-Kollegen zunichte. Sturm hätte mehr holen können. Angesichts der Ausfälle von Mario Haas, Ferdinand Feldhofer, Daniel Beichler und Patrick Scherrer sowie einiger Spieler, die sich weit unter ihrer Normalform präsentiert hatten, dürfen die Grazer mit dem Punktgewinn zufrieden sein.
Features
Ergebnis
Cashpoint SCR Altach - SK Puntigamer Sturm Graz Endstand 1:1 (1:1)
Cashpoint-Arena, 8.500 (ausverkauft), SR Prammer
Torfolge:
1:0 (30.) Jun
1:1 (43.) Hlinka
Altach: Schicklgruber - Gramann, Djordjevic, Guem, Mimm - Vorisek,Ze Elias, Koch, Schoppitsch (78. Konrad) - Jun (90. Stückler),Radonjic (64. Karatay)
Sturm: Gratzei - Lamotte, Sonnleitner, Schaschiaschwili, Kandelaki -Hölzl, Kienzl, Hlinka, Jantscher (80. Kaufmann) - Muratovic, Hassler(86. Salkic)
Gelb-Rote Karte: Mimm (50., Unsportlichkeit)
Gelbe Karten: Vorisek bzw. Lamotte, Jantscher, Schaschiaschwili,Hassler, Muratovic, Hlinka
Die Besten: Schicklgruber, Djordjevic, Jun bzw. Hassler, Jantscher














