Schaubühne Graz: Klangteppiche und ein Scherbenhaufen
In der Sonne sitzen und Äpfel essen, Nägel schneiden, Sand ins Wasser streuen - ohne höhere Bedeutung.
Alltägliches hat für Peter Handke besonderen Reiz und 1969 den Hit des im Frankfurt unter Claus Peymann uraufgeführten Stückes "Das Mündel will Vormund sein" ausgemacht. Das wird nun von der Schaubühne Graz mit Alexander Mitterer und Christian M. Müller im TTZ wiederbelebt. Ähnlich beginnend, jedoch mit Anspielungen auf einen aktuellen österreichischen Wirtschaftskrimi in der stummen Macht-Ohnmacht-Performance. Gelungen sind Christina Webers Scherbenhaufen-Installation sowie Tom Bergners Licht- und Klangteppich.
"Das Mündel will Vormund sein". TTZ, Graz, Viktor-Franz-Straße 9: 28. bis 30. April und 1. Mai, 20 Uhr. Karten: Tel. 0699 11 22 66 44.
















