Raub im Drogenmilieu geklärt
Denn ein Raub, der Anfang März auf dem Südtirolerplatz verübt wurde, konnte geklärt werden. 22-jähriger Grazer in Haft.
Einen Erfolg können die Grazer Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Graz vermelden. Denn ein Raub, der Anfang März auf dem Südtirolerplatz verübt wurde, konnte geklärt werden. Damals ist ein 23-jähriger Arbeitsloser aus Graz von hinten niedergeschlagen worden. Anschließend hatte der Täter von seinem auf dem Boden liegenden Opfer Geld gefordert. "Der Verletzte hat dem Angreifer seine Brieftasche mit 297 Euro Bargeld und verschiedenen Karten übergeben. Danach hat der Täter auch noch ,Gift' gefordert", schildert Chefinspektor Franz Maier von der Kriminalpolizei. Als das Opfer aber angab, keine Drogen bei sich zu haben, zückte der Räuber ein Messer und stach zu. Im letzten Moment konnte der Überfallene den Angriff abwehren, erlitt aber Schnittwunden an der Hand. Aus Angst vor weiteren Angriffen übergab der 23-Jährige dem Täter dann mehrere Tabletten eines Drogenersatzmittels.
Angst vor Racheakten. "Wir haben aber erst Tage später von dem Überfall erfahren, weil das Opfer aus Angst vor Racheakten die Tat nicht angezeigt hat", so Maier. Erst im LKH Graz, wo sich der 23-Jährige behandeln ließ, wurde eine Verletzungsanzeige erstattet. Nach intensiven Ermittlungen und mehreren Einvernahmen stellte sich heraus, dass sich das Opfer und der Täter - ein beschäftigungsloser Grazer (22) - aus dem Drogenmilieu kannten. Der mutmaßliche Räuber hat die Körperverletzung gestanden, bestreitet aber den Raub. Er wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.
Schüler wurde ausgeraubt. Am Montag gegen 18 Uhr brachten zwei Unbekannte einen 15-Jährigen mit seinem Fahrrad auf dem Geh- und Radweg zwischen Tannhofweg und GVB-Endhaltestelle Mariatrost zu Sturz. Einer der Täter nahm den Schüler in den Schwitzkasten, während der andere dem Jugendlichen ins Gesicht schlug. Die mit Kapuze und Schal maskierten Räuber entrissen dem 15-Jährigen das Handy sowie eine Zehn-Euro-Banknote. Die Unbekannten flüchteten zu Fuß stadteinwärts, der Schüler erlitt eine Gesichtsprellung.















