Kartnig gegen BZÖ: Jetzt sieht Orange rot
Oranger Vize-Obmann bestreitet Verbindlichkeiten und schaltet nun auch Anwalt ein.

Foto © APADer Streit ums liebe Geld wird zwischen Hannes Kartnigs Perspektiven-Werbung und dem steirischen BZÖ vor Gericht ausgetragen
Der Streit ums liebe Geld wird zwischen Hannes Kartnigs Perspektiven-Werbung und dem steirischen BZÖ vor Gericht ausgetragen. Auch wenn der stellvertretende Obmann der Orangen, Harald Fischl, nun bestreitet, dass das BZÖ Kartnig 154.000 Euro für Aufträge aus dem Grazer Wahlkampf schuldig geblieben sei. Das Bündnis habe keine Verbindlichkeiten, Fischl stehe mit dem Plakatunternehmen "in Verhandlungen über nicht, beziehungsweise ungenügend erbrachte Leistungen". Auch, dass es eine vereinbarte Ratenzahlung über 30.000 Euro gebe, an die man sich nicht gehalten habe, sei unwahr, betont der BZÖ-Bundesfinanzreferent, der nun wegen "unwahrer Behauptungen" selbst den Rechtsweg bestreiten will.
Verwunderung. Kartnigs Anwalt Michael Pacher ist verwundert: "Erstens hat Fischl der Perspektiven-Werbung nie eine Mängelrüge zukommen lassen. Ich höre das erste Mal, dass man mit Leistungen nicht zufrieden war. Zweitens hat er die Forderung über 154.000 Euro nie bestritten, also anerkannt. Und drittens hat er für die Ratenzahlung mit mir telefonisch die Frist Ende März vereinbart."

















