Ein gutes Lichtjahr für Xal
Blitzlichter aus Graz: So schnell wie der Umsatz steigt beim Lichtspezialisten Xal auch die Zahl der Mitarbeiter. Und der Ausbau geht weiter.

Foto © XALXenon Architectural Lightning Showroom am Broadway in New York
Das schwierigste beim Grazer Unternehmen Xenon Architectural Lighting (Xal) ist es, den aktuellen Mitarbeiterstand zu beziffern. So schnell steigt mit dem Erfolg der Beleuchtungs-Spezialisten auch die Mitarbeiterzahl. Derzeit? 400. Davon 300 allein am Hauptstandort Graz. Davon wiederum 60 (!) Lehrlinge. "Erst in den letzten Tagen haben wir wieder zehn neue hochqualifizierte Mitarbeiter eingestellt", erzählt Xal-Geschäftsführer Michael Engel nicht ohne Stolz. Allein heuer wurden zehn neue Lehrlinge aufgenommen, zwei kommen im Sommer noch dazu.
Was macht Xal eigentlich? Das 1989 von Andreas und Claudia Hierzer in einer Garage gegründete Unternehmen rückt mit Licht-Design Bauwerke und Geschäfte ins Rampenlicht. Mittlerweile gibt's Filialen in London, München, Zürich und sogar auf dem New Yorker Broadway.
Die Umsätze wachsen seit Jahren zweistellig. Und selbst im laufenden Geschäftsjahr, das im April endet, steigt der Umsatz wieder um 20 Prozent auf 42 Millionen Euro. Auffallend dabei ist, dass es laut Engel vor allem in den USA und Deutschland - in anderen Bereichen derzeit wirtschaftliche Krisengebiete - schöne Zuwächse gibt. Neue Großaufträge winken auch: einen Büroturm in Singapur beleuchten, ein Flughafenterminal in Neu Dehli und auch die ADAC-Zentrale in München. Die Folge laut Engel: "Wenn die Rahmenbedingungen für Xal in Graz passen, werden nun erneut mehrere Millionen Euro in den Standort Graz investieren."
















