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Sturm fährt drei Punkte ein Willi will's wissen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Graz und Umgebung Nächster Artikel Sturm fährt drei Punkte ein Willi will's wissen
Zuletzt aktualisiert: 13.03.2009 um 22:54 UhrKommentare

Mit viel Kampf hielt die Serie gegen Ried

Mit dem 1:1 gegen Ried holte der SK Sturm seinen ersten Punkt im Fußball-Frühjahr. Peter Hlinka erlöste die Mannschaft und die Fans mit dem Ausgleichstreffer in der 83. Minute. Die Rieder Mader wurde ausgeschlossen.

Sturms Torschütze Peter Hlinka

Foto © APASturms Torschütze Peter Hlinka

Der erste Punkt im Frühjahr. Der SK Sturm hat sich diesen wahrlich hart erarbeitet und mehr als verdient. Mit dem 1:1 (0:0) gegen die SV Ried hat auch die unglaubliche Serie der Grazer gegen die Oberösterreicher gehalten. In den vergangenen 24 Spielen holte Sturm 21 Siege und drei Unentschieden. Den bislang letzten Sieg in Graz holte Ried am 3. März 2001 unter dem damaligen Ried-Coach Helmut Kronjäger.

Spielmacher. Die Maßnahmen von Sturm-Trainer Franco Foda haben sich ausgezahlt. Seine Mannschaft präsentierte sich agil, dynamisch, lauf- und spielfreudig. Sie machte das fehlen von Spielmacher Samir Muratovic wett. Peter Hlinka schoss nicht nur den wichtigen und mehr als verdienten Ausgleich, sondern übernahm die Rolle des Spielmachers. Er war die Schaltzentrale der Grazer. Über ihn lief das gesamte Spiel.

Rückstand. Und wie so oft im Frühjahr musste Sturm als bessere Mannschaft einen Rückstand aufholen. Hackmair hatte die Gäste aus Oberösterreich in der 54. Minute mit 1:0 in Front gebracht. Zu einem Zeitpunkt, als die Grazer schon vier, fünf oder sechs Tore hätte schießen können, ja müssen.

Tempo. Doch die Grazer steckten nach dem 0:1 nicht auf. Im Gegenteil. Sie legten einen Zahn zu, erhöhten das Tempo, machten noch mehr für die Offensive und der neue ÖFB-Teamchef Didi Constantini und Arie Haan, aktuell albanischer Teamchef, bekamen ein rassiges Spiel zu sehen. Und es wäre kein Sturm-Spiel, hätte es nicht wieder eine fatale Fehlentscheidung eines Schiedsrichter-Assistenten gegeben. Er übersah einen Rieder, der etwa zwei Meter das Abseits aufgehoben hatte. Naja. Im Finish wurde die Begegnung noch sehr hektisch. Der Rieder Florian Mader sah in der 83. Minite die gelb-rote Karte. Sturm jedenfalls ist weiterhin auf dem richtigen Weg. Mit dieser Leistung kann die Foda-Truppe beruhigt in die Zukunft schauen.


Sturm - Ried

Endstand: 1:1 (0:0)
UPC-Arena, 8.520, SR Einwaller
Tore: 0:1 (57.) Hackmair, 1:1 (83.) Hlinka
Gelb-Rote Karte: Mader (90.)
Gelbe Karten: Kandelaki, Lamotte, Feldhofer, Beichler bzw. Burgstaller

Sturm: Kobras - Lamotte (74. Scherrer), Feldhofer, Sonnleitner, Kandelaki - Hölzl, Kienzl (60. Hassler), Hlinka, Jantscher - Beichler, Haas

Ried: Gebauer - Stocklasa, Glasner, Burgstaller - Brenner, Mader, Kujabi (32. Berger) - Lexa, Hackmair, Drechsel (88. Yeray) - Salihi (76. Nacho)

Foto

Foto © APA

ÖFB-Teamchef Constantini war in der UPC-ArenaFoto © APA

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