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Zuletzt aktualisiert: 16.02.2009 um 11:00 UhrKommentare

Sieg - und jetzt geht's gegen die Capitals

Salzburg wurde im letzten Spiel des Grunddurchgangs durch Tore von Dinhopel und Riddle mit 2:1 bezwungen. Damit treffen die 99ers im Play-off auf die Vienna Capitals. Das erste Spiel der Serie steigt morgen, Dienstag, in Wien.

Foto © GEPA

Im letzten Spiel eines mit 54 Spielen außerordentlich langen Grunddurchgangs empfingen die 99ers vor 1500 Fans noch einmal Meister Salzburg. Der nahm die Sache wohl nicht mehr ganz ernst, denn Trainer Page verordnete Trattnig, Koch, Welser und Rebek eine Pause und trat freiwillig ohne die vier Teamspieler an. Die Salzburger Rumpftruppe machte den Grazern aber trotzdem das Leben mehr als schwer, vor allem die nachgerückten Jungen gaben hundert Prozent.

Berühmt-berüchtigt. Die Gilligan-Truppe zeigte dafür wieder eines jener ersten Drittel, für das sie mittlerweile schon berühmt-berüchtigt ist - nämlich eines, indem sie völlig neben den Eisschuhen stand. Und der 0:1-Rückstand ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Dass Latusa sogar in Unterzahl traf (Julien auf der Strafbank), war natürlich doppelt bitter.

Ausgleich. Große Ausgleichschancen gab es vor der ersten Pause nicht mehr, aber wenigstens überstanden die 99ers 1:11 Minuten 3:5-Unterzahl. Der zweite Abschnitt begann auch wenig verheißungsvoll. Zunächst musste Brown nach einem Kniecheck mit Verdacht auf Seitenbandriss in der Kabine bleiben, dann wurden zu Drittelbeginn gleich vier Minuten Powerplay (davon zwei Minuten fünf gegen drei) vergeigt. Latusa hatte in Unterzahl sogar das 0:2 am Schläger.

Besser. Doch dann lief es plötzlich besser und Dinhopel glich mit einem verdeckten Schuss aus - übrigens das erste Bundesliga-Tor für den 22-jährigen Zeltweger. Und 14 Sekunden vor der zweiten Pausensirene gelang Riddle nach einem Solo sogar noch das 2:1. Und zwar mit einem wunderschönen Schlenzer genau ins Kreuzeck. Da Stuart im Schlussdrittel das Kunststück gelang, das leere Tor zu verfehlen, blieb es beim 2:1.

Drei Teams punktegleich. Da neben Graz auch Innsbruck siegte (5:3 über Laibach) und Jesenice verlor (1:3 gegen KAC) sind in der Abschlusstabelle alle drei Teams punktegleich. In den Begegnungen untereinander holte Jesenice aber 15 Punkte, die 99ers 13 und Innsbruck nur elf. Damit bleibt Jesenice Sechster und Graz Siebenter, womit sich die 99ers Spitzenreiter KAC im Play-off-Viertelfinale erspart haben und morgen in Wien starten.

ALEXANDER NIGGAS

Fakten

Graz 99ers - EC Red Bull Salzburg 2:1 (0:1,2:0,0:0)
Eishalle Liebenau, 1.500, SR Gebei
Tore: Dinhopel (29.), Riddle (40.) bzw. Latusa (5.)
Strafminuten: 12 bzw. 12

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