Opernball-Debüt für Tanzschule Kummer
Am 10. Jänner startet für die Choreographen Daniela und Edgar Kummer der Countdown zum Event des Jahres.

Foto © Markus LeodolterIn der eigenen Tanzschule sind Daniela und Edgar Kummer längst in "ihrem Element"
Herrlich war's", schwelgte gestern Abend Edgar Kummer noch in Erinnerungen an seinen Schiurlaub am Nassfeld, während seine Schwester Daniela sich zu den Feiertagen nur in Eislaufschuhe wagte. Begründung: "Schifahren und ein gebrochenes Bein können für den Tanzlehrer das Hungertuch bedeuten . . ."
Vorbereitungen auf den "Tag X".
Schifahren hin, Eislaufen her, bis zum 19. Februar zählt für die Grazer Tanzschulprofis Daniela und Edgar Kummer sowie Edgars Sohn Philipp sowieso nur noch die Vorbereitung auf den "Tag X" namens Wiener Opernball. Das Trio zeichnet bekanntlich anstelle von Benimm-Guru Thomas Schäfer-Elmayer für die Eröffnungspolonaise verantwortlich. "Und ein bissl hat mich deshalb wohl schon die senile Bettflucht erfasst", lächelte Edgar in der Tanzschule Kummer am Grazer Hilmteich. Nach der Fächer-Polonaise geht es um die Choreographie für die "Annen-Polka" von Johann Strauß, für die die Kummers "modernere Ideen als zuletzt" servieren wollen. "Irgendwann um drei Uhr nachts sind in meinem Kopf die Bilder zur Polonaise entstanden", verriet Edgar Kummer (55). "Und bis zum Opernball werden meine Schwester und ich wohl am Konzept tüfteln."
Nervosität.
Am 10. Jänner starten in Wien die Proben, insgesamt werden 160 Paare aus Deutschland, Russland, den Philippinen, Malaysien, Japan und Österreich zu bewundern sein. "Das Einzige, womit wir nicht planen können, ist die Nervosität der Paare", lächelte Daniela Kummer, "aber ich bin sicher, dass alles gut gehen wird."

















