Aber für Weihnachten ist nichts mehr übrig
Drei Fälle von Alleinerziehenden - zwei Väter, eine Mutter - mit tragischem Hintergrund. Sie alle kümmern sich sehr um ihre Kinder. Bei allen ist aber das Geld sehr knapp, sie haben große Sorgen - und jetzt kommt Weihnachten und die Kinder haben große Augen.

Foto © APOft wird das Geld für Geschenke knapp.
Ein Hilferuf erreicht uns aus dem Raabtal von einem allein erziehenden Vater, der für seine drei Buben (sechs, acht und 13 Jahre) sorgt. Aufgrund von massiven psychischen Problemen seiner Frau, unter denen die Kinder sehr gelitten haben, hat sich der Mann von ihr getrennt und ist in die Oststeiermark gezogen. Nun lebt er mit den Kindern in einfachen Verhältnissen und kümmert sich sehr um sie - doch vor einem Jahr wurde er arbeitslos. Seit November bezieht er Notstandshilfe von 18 Euro täglich. Einen Unterhaltsanspruch von Seiten der Kindesmutter hat er nicht, da seine Frau von der Sozialhilfe lebt. Alle zwei Monate fährt er mit den Kindern auf Besuch zur Frau, um für die Kinder den Kontakt zur Mutter zu halten.
Recht und schlecht. "So recht und schlecht kommen wir zurecht", schildert er die Situation. Ihm ist es möglich, gerade so einigermaßen den Lebensunterhalt für sich und die Kinder abzudecken. Die Familie würde aber dringend Geld benötigen für Schi- und Winterbekleidung für die Kinder, da Schikurse anstehen. "Aber für Weihnachten ist einfach nichts drinnen", seufzt er. Die Kinder wünschen sich Spielsachen, Bücher - und der Sechsjährige auch ein Radl. Ob das Christkind helfen kann?
Nach Tod der Mutter allein. Nach langer schwerer Krankheit verstarb im Sommer die Mutter von sieben Kindern. Sechs von ihnen leben noch im gemeinsamen Haushalt mit dem Vater in Graz.
Finanzielles. Neben dem schweren Verlust und der großen Trauer fällt es der Familie nicht leicht, finanziell über die Runden zu kommen. Nun ist zu allem Überdruss auch noch der alte Elektroherd kaputt geworden.
Gewalt in der Familie. Nach Gewalttätigkeiten in der Familie trennte sich eine Frau mit ihren drei Kindern vom Mann, der sich nun in Haft befindet. Sie könnte eine Mietwohnung beziehen, wenn die alten Mietschulden ihres Mannes von 1650 Euro beglichen werden. Die Frau hat Arbeit, ihre Situation könnte sich zu einem Neuanfang stabilisieren - wenn sie die Schulden los wird.
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