"Liebe Frauen, loben Sie Ihren Mann endlich!"
Im Grazer Casino redete die einstige Klosterschülerin Barbara Balldini über "Liebe, Sex und andere Irrtümer".

Foto © Markus LeodolterBarbara Balldini berichtete über "Liebe, Sex und andere Irrtümer"
Sie war 18 Jahre im Kloster, wuchs im "Haus zum guten Hirten" im Tiroler Hall auf. "Im dort ansässigen Altersheim hatte ich 40 Omas und Opas", lächelte Barbara Balldini, erste und einzige Sexual-Pädagogin Vorarlbergs, im Anschluss an ihr ausverkauftes Vortragskabarett "Von Liebe, Sex und anderen Irrtümern" im Grazer Casineum. "Bei mir wird über Erotik im täglichen Leben gesprochen", hat die ehemalige Klosterschülerin mit dem angeblichen Tabuthema kein Problem. "Meine leibliche Mutter hab' ich erst mit 27 kennen gelernt - und bin trotzdem aufgeklärt."
Erotik und Sex. Dass die dreifache Mama (24, 22 und 11) weiß, wovon sie spricht, erfährt das Publikum quer durch Österreich. Bei Themen wie Libidoverlust, Seitensprung oder Männerängsten. "Was wollen Sie? Die Trennungsraten in Österreich liegen bei 50 Prozent. Die Menschen sind gut beraten, über das Thema Erotik und Sex offen zu reden." Und von Lady Balldini gibt's auch den einen oder anderen (S-)Experten-Tipp für "Mändli" und "Weibli". Etwa, "dass sich Partner Freiräume geben sollen. Distanz schafft oft Nähe!" Oder: "Dass zwei Liebespaar-Abende pro Monat für eine harmonische Beziehung wichtig sind." Männern im Grazer Casino blieb ein flammender Appell im Gedächtnis: "Liebe Frauen, loben Sie ihn endlich!"
"Schaatz ..." Balldini im Original: "Sagen Sie ihm nicht, dass er den Mist rausbringen soll. Hauchen Sie lieber ein zartes ,Schaaatz' - und der Gute macht es von selbst . . ."

















