Einbrecher knackten in Bank 180 Schließfächer
Spektakulärer Coup in einer Grazer Bank: Zwei unbekannte Einbrecher knackten die Schließfächer und entkamen mit fetter Beute. Die Täter wurden während des Einbruchs von der Videokamera gefilmt.
Zwei unbekannte Einbrecher knackten in der Raiffeisenbank Graz-St. Peter 180 Schließfächer. Der spektakuläre Einbruch ereignete sich vor elf Tagen und sollte offensichtlich der Öffentlichkeit verschwiegen werden. Die Meldung über den Coup fand sich bisher in keinem Pressebericht der Polizei. Durch erboste Kunden erfuhr die Kleine Zeitung davon.
180 Schließfächer. Wie die Recherchen ergaben, brachen die Täter eine Oberlichte auf, um in das Bankgebäude zu gelangen. Doch sie stiegen nicht gleich ein, sondern zogen sich zurück und warteten ab, um sicherzugehen, dass sie keinen Alarm ausgelöst hatten. Als die Luft rein war, drangen sie in den Schalterraum ein und brachen 180 Schließfächer auf. Dabei sollen sie eine beträchtliche Summe Bargeld, möglicherweise aber auch Schmuck und andere Wertgegenstände erbeutet haben.
Gefilmt. Von Anfang an wurden die maskierten Einbrecher von der Überwachungskamera gefilmt. Laut diesen Aufzeichnungen hatte der Coup von 1.28 Uhr bis 2.30 Uhr gedauert. Obwohl sich die Bank an einer stark frequentierten Straße befindet, wurden die Täter nicht entdeckt. In aller Ruhe konnten sie die Schließfächer ausräumen und mit der Beute verschwinden.
Coup in Feldbach. Dieser Einbruch erinnert an einen Coup in Frohnleiten. Dort wurden im November 2005 in der Raiffeisenbank 375 Schließfächer geknackt. Die Beute: Hohe Summen Bargeld und Golddukaten - obwohl sich in den Schließfächern nur Sparbücher befinden sollten. Dieser Bankeinbruch, der bis heute nicht geklärt werden konnte, dürfte mit einer ganzen Serie in Wien und Niederösterreich zusammenhängen. Möglicherweise haben die selben Täter diesmal in Graz zugeschlagen.
















