Thomas Bubendorfer hielt Vortrag in Graz
Sein Hass auf Langeweile treibt Thomas Bubendorfer (46) hinauf.

Foto © APA/Saubermacher Dienstleistungs AGExtremkletterer Thomas Bubendorfer liebt das Risiko
An einem Finger baumelt er über einem tausende Meter tiefen Abgrund. Das sind die Bilder, die man von Thomas Bubendorfer (46) kennt. Mittwochfrüh saß der Extremkletterer ganz harmlos bei Müsli, einem Berg Obst und schwarzem Kaffee im Schloßberghotel. Saubermacher-Chef Hans Roth hatte den Salzburger zu einem Vortrag nach Graz geholt. Und der nutzte die Gelegenheit, um Journalisten sein neues, sechstes Buch "Ausgangspunkt Jetzt" vorzustellen.
Motivationstrainer. Wenn er nicht gerade über Abgründen hängt, tourt Bubendorfer als bodenständiger Motivationstrainer durch die Welt, für AWD, Siemens, Bertelsmann oder McKinsey. Und Motivation ist gerade in dieser Zeit der großen Krise gefragt. "Alle haben Angst, aber vergessen, dass jede Krise irgendwann vorbeigeht", beruhigt der Mann, der vor 20 Jahren abstürzte und sich neun Wirbel brach. Gesundheitspapst Willi Dungl brachte ihn und Thomas Muster, den ein Autofahrer angefahren hatte, damals wieder auf Vordermann.
Auf Suche nach Risiko. Seither sieht Bubendorfer in der Krise die Chance, sucht das Risiko, hasst nichts mehr als Langeweile - und predigt Reduktion. Bedarf sieht er offenbar auch bei seinen Auftraggebern. "Das Problem heute sind Politiker und Manager", grinst er. Riskant?












