"Cirque Noel" - Pioniere des "neuen Zirkus" in Graz
Graz gibt die Manege frei für dynamische Poesie.

Foto © KK"Cirque Noel"
"Früher habe ich mit Tigern und Löwen gearbeitet", sagt Alexandre Romanès, "heute genügen mir zwei Ziegen." Und eine gut 30-köpfige Familie, mit deren Hilfe er die gelackten Nummernrevuen des gewohnten Zirkusgeschehens weit hinter sich lässt. Im "Romanès Cirque Tsigane", den er 1993 gegründet hat, ist die Vorstellung keine Show im üblichen Sinn, sondern ein Fest, das die Artisten, Akrobaten, Tänzer mit ihrem Publikum feiern. Dazu gibt es durchgehend Musik von einer fünfköpfigen Kapelle, vokal angeführt von der formidablen Delia Romanès.
Demnächst gastiert der erste "Zigeuner-Zirkus" der Welt als "Cirque Noël" (Weihnachtszirkus) in der Grazer List-Halle. Es ist laut Organisator Werner Schrempf das erste längere Gastspiel in Mitteleuropa, Während der Zirkus in Frankreich und Spanien gestürmt wird, sind die franko-rumänische Gruppe und ihre revolutionäre, poetische, raue Ästhetik bei uns noch völlig unbekannt.
Das soll sich in den 23 Grazer Vorstellungen (nebst Weihnachtsfest und Silvestergala am 24. und 31. 12.) gründlich ändern. Das Rahmenprogramm lockt mit Musik aus allen Richtungen und einem von "Eckstein"-Chefkoch Christof Widakovich eigens kreierten Dinner.
Features
Fakten
Cirque Noël. 17. 12. 2008 bis 6. 1. 2009 in Graz. Karten: Tel. 0820 875 875 11.















