Angst vor Eltern: Drei Burschen erfanden Überfall
Erst in der Einvernahme im Beisein der Eltern kam die Wahrheit ans Licht.
"Wir hatten Angst, dass unsere Eltern die Wahrheit erfahren." So rechtfertigen sich drei junge Grazer, denen die Kripo nun nachweisen konnte, dass sie einen Raubüberfall nur erfunden hatten.
Handys. Am vergangenen Sonntag kamen die zwei Brüder, 13 und 14 Jahre alt, und ein 15-jähriger Freund - alle aus gutem Hause - zur Polizei und erstatteten Anzeige. Am Samstagabend seien sie von fünf Tätern bedroht und schließlich ihrer Handys beraubt worden (wir berichteten). Erst in der Einvernahme im Beisein der Eltern kam die Wahrheit ans Licht.
Beute. Die Burschen hatten bei einem Marokkaner Marihuana gekauft. Kurz darauf machte ihnen ein noch unbekannter Mann ein verlockendes Angebot. "Er könne ihnen die Telefonnummer eines anderen Dealers geben, bei dem man für weniger Geld mehr Stoff bekomme", erzählt ein Ermittler. Weil der Unbekannte die Nummer gleich in ihre Handys eintippen wollte, gaben die Jugendlichen ihm ihre Mobiltelefone. Doch der Mann schnappte sich die Beute im Wert von rund 900 Euro und ergriff die Flucht.















