Frisch, saftig und teuer am Bauernmarkt: Preisspanne von 260 Prozent
Ausgerechnet das Leitobst der Steirer entwickelt sich auf den Grazer Bauernmärkten zur heißen Ware: AK-Preisbeobachter ermittelten eine Preisspanne von 260 Prozent.

Foto © APADie AK-Studie zeigt eine Preisspanne von 260 Prozent bei Äpfeln
Beim herbstlichen Einkaufsbummel auf den Produzentenmärkten Kaiser-Josef-Platz, Lendplatz und Eggenberger Bauernmarkt wurden die Preise von 21 Produkten verglichen. Innerhalb von drei Jahren sind die Preise von elf Artikeln zwischen 3 und 27 Prozent gestiegen. Die Teuerungswelle ging an acht Produkten spurlos vorüber, Weißkraut ist sogar deutlich billiger geworden (-40%), für Selchfleisch ist um 9 Prozent weniger zu berappen.
Kursschwankungen. "Zeitlassen beim Einkauf zahlt sich aus", rät AK-Expertin Daniela Premitzer. Denn mit Ausnahme des Hendlfilets, das bei allen Händlern derzeit zum Einheitspreis von 9,90 Euro angeboten wird, gibt es bei allen anderen untersuchten Waren immer ein günstigeres Angebot zu finden. Größten Kursschwankungen unterliegen die steirischen Äpfel (Kilopreis 0,50 bis 1,80 Euro bzw. 260% Differenz), bei Spinat und Zwiebeln wurde eine Spanne von 200 Prozent erhoben. Weitere sieben Produkte werden um mindestens 100 Prozent teurer angeboten, darunter Käferbohnen, Lauch und Erdäpfel.
Kaiser-Josef-Platz. Allgemein fallen die Unterschiede zwischen den Bauernmärkten nicht allzu groß aus: Bei den teureren Preisen und der größeren Auswahl ist der Bauernmarkt am Kaiser-Josef-Platz aber unangefochten Spitzenreiter, bilanziert die AK-Expertin.














