Die Kunst des anderen Denkens
Symposien bei Minoriten und in Neuer Galerie.
Denker-Invasionen der starken Art sind in Graz angesagt. Zwei hochkarätig besetzte Symposien rücken kritische Theorien der Gegenwart in den Mittelpunkt.
Am Anfang stehen am Sonntag im Kulturzentrum bei den Minoriten Überlegungen "Über die Kunst, Gesellschaft anders zu denken". Der Schweizer Soziologe Urs Jaeggi, die österreichische Philosophin Isolde Charim, ihr Kollege Karl Reitter, der Historiker Albert Müller und der britische Literaturtheoretiker Terry Eagleton werden unter anderem darüber nachdenken, welche Form Widerstand gegen überkommene Herrschaftsformen heute haben kann und wer die Adressaten sein könnten, wenn es "kein klares Gegenüber mehr gibt".
"Unsichtbare Intelligenz" lautet die Devise am 20. und 21. November in der Grazer Neuen Galerie. Karl Reitter ist wieder mit dabei, aber auch Peter Weibel, Franz Nahrada, Georg Pleger u. a. Gesucht werden Wege, kritischen Thematiken Öffentlichkeit zu schaffen.











