uniT-Theaterwochen: Fernab vom Wortgeklingel
uniT-Theaterwochen mit drei Uraufführungen.
Wort braucht Bühne - eine simple Weisheit, von uniT stets mit großer Nachhaltigkeit umgesetzt. Diesmal mit drei Uraufführungen, Ergebnis der "AutorInnenwochen", allesamt mit allen Voraussetzungen versehen, neue Töne ins Theaterschaffen zu bringen.
Eröffnet wird die Uraufführungstrilogie im Grazer Theater am Lend (TaL) mit Natascha Gangls jüngstem Werk "In Bahnen". In Szene gesetzt wird ihre Geschichte über Zufallsbekanntschaften in einem Zugabteil von einem zwischen Hamburg, Salzburg und dem Burgtheater viel gefragten Spezialisten für experimentelles Gegenwartstheater - Dieter Boyer. Das dürfte den Stellenwert dieser Aufführung deutlich unterstreichen.
Eine Wort- und Musikcollage folgt dann mit "Hunderttausend Lo Fi-Lieder" von Jörg Albrecht, der dem ramponierten Begriff der Pop-Literatur zu neuem Stellenwert verhalf. Sein Werk, präsentiert ab 27. November im TaL, trägt den Untertitel "Protest-Testaufnahmen".
Neue Töne schlägt zum Finale ab 5. Dezember auch Gerhild Steinbuch gemeinsam mit Florian Geßler an. "Non Response" betitelt sich ihr Sprach-Musiktheater, umgesetzt von szene instrumental unter der Leitung von Wolfgang Hattinger. Dreimal gilt: Wort schafft Bühne, dreimal gilt: unbedingt besuchenswert.
uniT-AutorInnenwochen im Grazer Theater am Land. Auftakt morgen mit "In Bahnen" von Natascha Gangl (20 Uhr). Karten: Tel. 0664 844 35 99
















