Närrische Hoheiten
Silvia Ryzienski und Rolf Prabeschitz sind das neue Faschings-Prinzenpaar.

Foto © Markus LeodolterSprung in die närrische Zeit: Silvia und Rolf wurden auf der Murinsel zum Faschings-Prinzenpaar gekürt
Für Silvia Ryzienski (25) kam die Nachricht völlig überraschend. Mit großen Augen lauschte sie ihrem Freund Rolf Prabeschitz (38), als der ihr eröffnete: "Schatz, wir werden das neue Faschings-Prinzenpaar." Inzwischen hat sich die hübsche junge Dame an den Gedanken gewöhnt und freut sich sogar schon: "Ich tanze gerne, ich hab' gern Spaß, und ich bin gespannt auf alles, was da so auf uns zukommt", sagt sie, und ihre Augen strahlen dabei.
Fröhlich. Was auf sie zukommt, das weiß Klothilde Rengen, Präsidentin des 1. Grazer Faschingsclubs. Unzählige Auftritte werden die zwei Grazer in den nächsten Wochen und Monaten absolvieren müssen, auf Bällen und anderen närrischen Veranstaltungen. Bis zum 2. Februar 2009, wenn das Zepter wieder abgegeben werden muss. Rengen ist begeistert von dem Paar. "Im Nu haben die beiden die Jury überzeugt", erzählt sie, "schön, fröhlich, strahlende Augen, niveauvoll und redegewandt - einfach perfekt." Fünf Konkurrenten warfen die beiden aus dem Rennen.
Tanzend. Donnerstag Abend wurde das Paar offiziell auf der Murinsel gekürt: zu "Prinzessin Silvia die Tanzende vom Schweizerhaus" und "Prinz Rudolf von der Tanzwirtschaft". Ein bisserl viel Tanzen? Das muss in dem Fall sein, denn was die beiden privat verbindet, ist neben der Liebe zur Natur und zum Sport eben die Tanz-Leidenschaft. Dreimal pro Woche fegt Silvia bei der Tanzschule Kummer im Schweizerhaus übers Parkett, und auch Rolf ist am Weg zum feurigen Tango-Argentino-Tänzer. Seine Brötchen verdient der Gastronom mit der "Tanzwirtschaft" im selben Gebäude.
Ahoi. Doch die Ansprüche der beiden gehen übers Tanzen und über den Fasching hinaus: Silvia arbeitet fleißig daran, ihre Anglistik-Diplomarbeit fertigzustellen. Rolf organisiert seit drei Jahren die Veranstaltung "Teichen" zur Belebung des Hilmteichs. Doch jetzt heißt's erst einmal: "Graz, Ahoi!"
















