Dubiose Haustürwerbung für Flugrettung in der Steiermark
Im Raum Graz wird unter dem Vorwand einer Unterstützung der ÖAMTC-Flugrettung um Mitgliedschaften und Spenden gekeilt.
Die Verunsicherung, wie es mit der Flugrettung in Zukunft weitergeht, dürften zwielichtige Trittbrettfahrer auszunützen versuchen. Wie es in einer Warnung des ÖAMTC vom Dienstag hieß, werde im Raum Graz unter dem Vorwand einer Unterstützung der Flugrettung in Österreich um Mitgliedschaften und Spenden gekeilt.
Keiler. "Bei uns sind Hinweise eingegangen, dass im Großraum Graz Werber unterwegs sind. Diese keilen an Haustüren Spenden für die Flugrettung und verkaufen auch dubiose Mitgliedschaften - alles unter dem Vorwand der Unterstützung für die Flugrettung in Österreich", berichtete Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. Mit den angebotenen Produkten erwerbe man angeblich neben der Möglichkeit einer Krankenrückholung aus dem Ausland auch einen exklusiven Anspruch auf den Einsatz eines Notarzthubschraubers. "Die Christophorus-Notarzthubschrauber stehen damit in keinerlei Verbindung", stellte Kraxner klar.
Mitgliedschaften. Derartige Mitgliedschaften oder Versicherungen seien laut Autofahrerclub in der Regel auch nicht notwendig. "Sozialverträgliche Flugrettung heißt für uns, dass bei Notfällen jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Notarzthubschraubers hat, wenn dies medizinisch erforderlich ist", so Kraxner. Personen, die einen Vertrag unterschrieben haben, können entsprechend dem Versicherungsvertragsgesetz binnen 14 Tagen mit einem eingeschriebenen Brief zurücktreten, raten die ÖAMTC-Juristen.














