Auch Kroate hat Raub erfunden
Der 22. vorgetäuschte Überfall in Graz ist geklärt.
Erst am Tag zuvor hatte sich der brutale Überfall auf einem Kärntner Soldaten vom Sonntag in der Landhausgasse als erfunden herausgestellt - am Donnerstag klärte die Polizei schon die nächste erfundene Straftat: Auch der Überfall vom 20. Oktober auf einen 22-jährige Kroaten in der Kaiserfeldgasse war eine "Ausgeburt seiner Phantasie". Der junge Mann wollte damit eine Ausrede haben, warum er seiner Freundin seinen Mietanteil nicht geben konnte.
Telefonzelle. 150 Euro beträgt dieser und genau diese Summe will er bei sich getragen haben, als ihn zwei Männer abends aus einer Telefonzelle zerrten, zu Boden rissen und ausraubten. Im Zuge der Ermittlungen konnten die Beamten des Kriminalreferats ihm die angezeigte Geschichte jetzt widerlegen. Auch der Kroate wird wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt - er ist bereits das 22. "Raubopfer" in diesem Jahr, dem eine derartige Konsequenz blüht.
















