Styrian Stylez Festival: Frisch, rockig, steirisch
Die steirische Musikszene präsentierte sich beim Styrian Stylez Festival.
Unüberschaubare Warteschlangen hier, halbleere Konzertsäle da: Etwas unausgewogen startete das erste Styrian Stylez-Festival, die Bilanz kann sich nach Tag eins aber sehen lassen. Ausverkaufte Karten und viele glückliche Gesichter zeigen, dass das Konzept aufgeht.
Internationales Niveau. Die Eröffnung des Konzertabends im p.p.c. war am Freitag Stereoseason und The Scarves überlassen, die ihre Aufgabe sehr zufrieden stellend erledigten. Bei Once Tasted Life konnte man bereits vereinzelt Geschrei wahrnehmen, während die Punker Red Lights Flash die Masse endgültig zum Schwitzen brachten und sie auf den letzten Act einstimmten. Guadalajara als Headliner bewiesen, dass der Mitsing- und Tanzpegel auch bei einer steirischen Band auf internationalem Niveau Halt machen kann.
Platznot. Währenddessen verbreiteten im ersten Stock des p.p.c. Jimi D, Rising Girl und Goodbye Kitty mit ihren Reggae-Klängen gute Laune und sorgten zudem trotz akuter Platznot für ausreichend Bewegung bei den Besuchern.
Alleinunterhalter. Platz zum Tanzen hätte es währenddessen in der Postgarage zur Genüge gegeben, was durch die experimentelle Programmierung vorhersehbar war. Schade, denn die Künstler - fast durchwegs Duo-Formationen - boten ein interessantes wie originelles Programm: Molto Mosso fungierte als kurioser Alleinunterhalter, Makki & Frau Herz sowie Winterphonic erwärmten mit schönen Stimmen die Herzen. Am First Floor heizten die Elektroniker Fiago dank treibender Beats die Stimmung an. Zum Höhepunkt stampften die großartig irrwitzigen Scarabeus Dream mit Schlagzeug und Piano alles in Grund und Boden.















