Studenten: Mehr Subvention für Studienkarte gefordert
Offener Brief der Hochschülerschaften an die Landesregierung zum Thema öffentlicher Verkehr.

Foto © Katrin SchwarzDie ÖH fordert in einem offenen Brief Vergünstigungen für Studenten
Die Studenten machen Druck in Sachen öffentlicher Verkehr auf das Land: In einem offenen Brief der drei Hochschülerschaften von Uni Graz, Technischer Uni und Kunst-Uni zeigt man sich "verwundert", dass Verkehrs-Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder in der kommenden Regierungssitzung erneut den bestehenden Zustand fortschreiben will.
Studenten. Konkret wünschen sich die Studenten, dass es die ermäßigte Studienkarte (Semesterkarte) auch für jene Studenten geben soll, die keine Familienbeihilfe beziehen. Das sind mehr als 40 Prozent der Studierenden - darunter viele Doktoratsstudenten -, die von der ermäßigten Karte ausgeschlossen sind. "Der Landtag hat die Landesregierung im Jänner 2007 aufgefordert, dies zu entkoppeln. Offenbar ist aber zwei Jahre lang gar nichts passiert", ärgert sich Florian Ortner, Studenten-Chef an der Uni Graz.
Tagestickets. Zweites Anliegen: Auch Stundenkarten und Tagestickets sollten für Studenten ermäßigt werden: "Für Pensionisten gibt es das, für Studierende nicht." Die Landesrätin wehrt sich, das Problem falle gar nicht in ihre Zuständigkeit, der bisherige Ansatz sei ohnehin eine "Fleißaufgabe". Sie finde es recht "frech" von der ÖH, nach Abschaffung der Studiengebühren noch weitere Forderungen zu stellen. Derzeit subventioniert das Land die Studienkarte mit 400.000 Euro jährlich.
















