Top-of-Styria Gala ehrte die 100 größten Betriebe
Die 100 größten steirischen Betriebe setzten zuletzt 28 Milliarden Euro um. Die diesjährige Top-of-Styria-Gala stand im Zeichen der Widerstandsfähigkeit.

Foto © Erwin Scheriau/Kleine Zeitung DIGITALWirtschaftskammerpräsident Peter Mühlbacher, Franz Olbrich, GF von Tondach Gleinstätten, Wirtschaft- und Finanzlandesrat Christian Buchmann und der Präsident der Industriellenvereinigung, Jochen Pildner-Steinburg
So können sich die Zeiten ändern. Als im Vorjahr die Auszeichnung "Top of Styria" vergeben wurde, war der Konjunkturhimmel für steirische Betriebe klar. Und Wölkchen kaum auszumachen. Bei der diesjährigen, der 14. Auflage, waren die Vorzeichen anders. Die Finanzkrise wirft mittlerweile schon mehr als nur Schatten auf die heimische Realwirtschaft voraus. Dennoch sieht sich die steirische Wirtschaft für die schwierige Wirtschaftslage durchaus gerüstet. "Jetzt ist es umso notwendiger, besondere Leistungen vor den Vorhang zu bitten", sagt Wirtschaftskammerpräsident Peter Mühlbacher. "Die Auswirkungen sind auch in unserem Bundesland spürbar. Wir wollen seitens des Landes Steiermark mit einem Konjunkturpaket helfen", so Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann.
Beeintruckendes Zeugnis. Und tatsächlich lieferten die Preisträger ein beeindruckendes Zeugnis davon ab, wie widerstandsfähig sich das steirische Unternehmertum präsentieren kann. Die traditionell aus einem Böckerl Dachstein und steirischem Eisen gefertigte Top-of-Styria-Auszeichnung in der Kategorie Innovation ging an Friedrich Santner, Geschäftsführer beim Grazer Messtechnikspezialisten Anton Paar. Das Unternehmen steckt Jahr für Jahr 20 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung und ist nicht zuletzt deshalb Weltmarktführer.
Prämierung. Karl Grabner, Vorstand des Umwelttechnik-Konzerns Binder+Co erhielt den Preis in der Kategorie Produktion, in der auch der scheidende Siemens-Chef Andreas Gerstenmayer prämiert wurde.
Erster Platz. Die traditionell besonders heiß umfehdete Kategorie "Dienstleistung, Handel und Tourismus" wies heuer zwei Sieger aus. Rohtraut Skatsche-Depisch von DCM DECO-metal und der Hotelier Florian Weitzer teilten sich den Ersten Platz. Auf Rang zwei folgte Martin Pöschl von der Styria-Tochter redmail.
Jährliche Gala. Das Highlight der jährlichen Gala ist die Verleihung des Preises für das Lebenswerk, das mit Franz Olbrich, dem 70-jährigen-Alleinvorstand von Tondach Gleinstätten, einen "absolut würdigen" Sieger fand, wie Mühlbacher betonte. "Ist halt ein Stein und kein Ziegel", kommentierte Olbrich die Trophäe launig.
28 Milliarden Euro Umsatz. In Summe setzen die 100 größten Betriebe der Steiermark zuletzt 28 Milliarden Euro um und beschäftigen exakt 123.519 Mitarbeiter.
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Die TrophäeFoto © Erwin Scheriau/Kleine Zeitung DIGITAL
Top of Styria
Für sein Lebenswerk wurde Franz Olbrich, der Vorstand von Tondach Gleinstätten, ausgezeichnet.
Kategorie Produktion: 1. Karl Grabner (Binder+Co), 2. Friedrich Tiroch (Obersteirische Molkerei), 3. Andreas Gerstenmayer (Siemens Transportation).
Kategorie Handel, Tourismus und Dienstleistung: 1. Rohtraut Skatsche-Depisch (DCM DECOmetal) und Florian Weitzer (Weitzer Hotels), 2. Martin Pöschl (redmail) 3. Gerhard Fabisch (Steiermärkische).
Kategorie Innovation: 1. Friedrich Santner (Anton Paar), 2. Rob Bekkers (Payer), 3. Georg Knill (Knill-Gruppe).
Die Sieger wurden von einer 300-köpfigen Jury ermittelt.
















