Bankbetrug in Graz aufgeflogen: 74.000 Euro herausgelockt
Täter haben bei drei Banken durch Vorlage von gefälschten Dokumenten Kredite bekommen.
Der Grazer Polizei ist die Aufklärung eines gewerbsmäßigen Kreditbetruges gelungen.
Kredit. Drei Männer und zwei Frauen haben seit vergangenen August von drei Banken durch Vorlage von gefälschten Arbeits- und Lohnbescheinigungen sowie gefälschten Gebietkrankenkassenauszügen 74.000 Euro betrügerisch herausgelockt. In vier Fällen wurde der Kreditbetrag von den Banken zur Auszahlung gebracht. Der fünfte Versuch scheiterte, da rechtzeitig die Polizei eingeschritten ist.
Gefälscht. Einer der Täter hat auf seinem Computer die bei den Banken vorgelegten Bescheinigungen gefälscht, von ihm und drei weiteren Mittätern wurden daraufhin die entsprechenden Kredite aufgenommen. Der Fälscher hat in eigenem Namen Kredite aufgenommen bzw. die gefälschten Unterlagen weitergegeben. Für die Weitergabe kassierte er eine Provision von rund 20 Prozent des betrügerisch erlangten Kreditbetrages. Der fünfte Täter diente als Vermittler und kassierte für den erfolgreichen Abschluss eines Kreditvertrages eine Provision zwischen 500 und 1000 Euro.
Anzeige. In diesem Zusammenhang wurden auch zwei weitere Personen zur Anzeige gebracht, da sie im Verdacht stehen, den Banken gegenüber bestätigt zu haben, dass die in den gefälschten Lohnbestätigungen aufscheinenden Personen auch tatsächlich bei ihnen beschäftigt seien.














