Europas Spitalsmanager beraten über gemeinsame Strategien in Graz
Steigende Herausforderungen zwischen Kostenexplosion und Effizienzdruck ab Donnerstag diskutiert

Foto © ScheriauWas müssen Führungskräfte leisten, um Medizin auf hohem Niveau auch in Zukunft leistbar zu machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der dreitägige Kongress in Graz
Die Kosten explodieren, weil Medikamente und Therapien teurer und die Zahlen der Patienten, die sie in Anspruch nehmen, immer größer werden - die Einnahmen hinken nach: Über die Herausforderungen an das Krankenhaus-Management angesichts steigender Lebenserwartung und medizinischer Entwicklung diskutieren ab morgen, Donnerstag, rund 600 Führungskräfte aus Europa und Übersee im Grazer Congress.
Fakten
22. Kongress der Europäischen Vereinigung der Krankenhausdirektoren, 25. bis 29. September, Grazer Congress. Programminfos online.
Gleiches Problem. Sie stehen alle vor dem gleichen Problem, die rund 16.000 Mitglieder der EAHM (Europäische Vereinigung der Krankenhausdirektoren), der weltgrößten Vereinigung der Krankenhausdirektoren: Mehr Patienten sowie teurere Medikamente und Therapien schlagen sich mit steigenden Mehrkosten zu Buche, während zeitgleich Druck auf die Spitäler ausgeübt wird, die Effizienz zu steigern.
Dreitägiger Kongress. "Was müssen Führungskräfte leisten, um Medizin auf hohem Niveau auch in Zukunft leistbar zu machen?" Diese Frage, so Tagungspräsident Nikolaus Koller, Vorsitzender der Vereinigung der Krankenhausdirektoren der Steiermark, soll im Zuge des dreitägigen Grazer Kongresses diskutiert werden. Es seien innovative Strategien und Modelle notwendig, um im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten eine bedarfsgerechte, qualitativ hochstehende Versorgung mit Gesundheitsdienstleistungen auch künftig sicherstellen zu können. Ziel des Treffens der europäischen Spitalsmanager sei es, einen hochqualitativen Wissenstransfer über Ländergrenzen hinweg zu ermöglichen, so Koller am Mittwoch im Pressegespräch in Graz.
Die EAHM mit Sitz in Brüssel ist die weltgrößte Krankenhausmanager-Vereinigung und vertritt rund 16.000 Mitglieder in 26 europäischen Staaten, die rund 350 Milliarden Euro im Akutkrankenhausbereich managen.
















