Bauer-Book als Anstoß für Neubewertung
Wolfgang Bauers Werk aus vielen Perspektiven.

Foto © APAWolfgang Bauer 2001 zu seinem 60. Geburtstag
Mit erfrischend-erhellenden Beiträgen des Arno-Schmidt-Experten Jörg Drews beginnt und endet "Wolfgang Bauer. Lektüren und Dokumente", ein soeben erschienenes Lese- und Bilderbuch. Wolfgang Bauers Lyrik ist Anfangsthema, der einzige Roman des Autors, "Der Fieberkopf", ist im Epilog Zentrum eines Plädoyers für "schlanke Bücher".
"Memory XS". Herausgeber Paul Pechmann hat Material aus dem Zusammenhang der Bauer-Ausstellung "Memory XS" und eines Symposions 2007 im Stadtmuseum Graz zu einem stattlichen Band gefasst. Nicht zuletzt, um der "ins Stocken geratenen publizistischen Auseinandersetzung mit einem der originellsten Dichter der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur neue Impulse zu geben".
Kreativer Mensch. Die Publikation porträtiert Bauer jedenfalls als vielseitig kreativen Menschen. Zwangsläufig auch als Künstler, dessen Werk "atmosphärisch" eine Zeit lang offenbar perfekt in das kulturell-gesellschaftliche Umfeld passte. Bauers Qualitäten spüren u. a. Günter Eichberger, Wilhelm Hengstler, Günter Holler-Schuster, Wenzel Mracek und Ferdinand Schmatz nach.
Belege. Der kulinarische Bildteil bietet rare Fotos, faksimilierte Beispiele aus dem literarischen Nachlass und etliche Belege für die Arbeit eines Zeichners von lustvollem Witz.
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Fakten
"Wolfgang Bauer. Lektüren und Dokumente." Herausgegeben von Paul Pechmann, erschienen im Ritter-Verlag. ISBN 978-3-85415-411-2, 207 Seiten














