99ers in Aufbruchsstimmung
Steigerung beim Abo-Verkauf, dazu formieren sich zwei neue Fanklubs. Trainer Gilligan zufrieden mit Einsatz, aber Probleme mit der Disziplin.

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Genau zur Halbzeit der Vorbereitung - nach 25 Tagen Eistraining und 25 Tage vor dem Saisonauftakt - luden die 99ers am Montag in den Eisbunker zu Liebenau zur Pressekonferenz. Quintessenz? Ein neuer Geist, am einfachsten wohl mit dem Wort "Aufbruchsstimmung" zu bezeichnen, würde den neu formierten Klub beflügeln.
Verlierer-Image loswerden.
"Wir haben kein Saisonziel in Form einer Platzierung. Dafür wollen wir das Verlierer-Image hinter uns lassen, den Siegeswillen zurückgewinnen und ehrliches Eishockey bieten", stellte Geschäftsführer Michael Feiertag klar. Erste Auswirkungen seien bereits spürbar. Auf dem Eis durch Erfolgstrainer Bill Gilligan, aber auch im Fan-Bereich. "Der Dauerkartenverkauf läuft sehr gut, es sieht so aus, als könnten wir mehr Abos als im Vorjahr absetzen", sagt Feiertag. Und da waren es immerhin 500 Stück.
Zwei neue Fanklubs.
Dazu formieren sich laut Feiertag zwei neue Fanklubs, die die Lücke nach der Abwanderung von "Elefants" und "Uhrturmfront" schließen wollen. Einer soll "Fanatics St. Liebenau" heißen, der andere "Panthers Graz". Zusammen mit den "Lions" und den "Oranjes", die den 99ers treu geblieben sind, wären das vier Anhängerklubs - wie im Vorjahr.
Zwei Testspielniederlagen.
Sportlich gab es am Wochenende nicht ganz so viel Grund für euphorische Gefühlsausbrüche. Immerhin setzte es gegen Krefeld und Landshut zwei Testspiel-niederlagen. Coach Gilligan relativiert aber: "Der Trainingseinsatz der Spieler ist lobenswert, sie arbeiten fast zu hart. Die Folge sind schwere Beine."
Disziplin am Eis.
Allerdings stellte er auch klar: "Ein großes Problem bei uns ist die Disziplin am Eis. Wir kassieren noch viel zu viele Strafen, oft zwei, drei Mal so viele wie der Gegner. So kann man in der Meisterschaft nicht bestehen." Auch Powerplay und Unterzahl seien durchaus verbesserungswürdig. Mit an Bord sind weiter die Try-out-Spieler Philipp Winzig und Franz Wilfan, wobei vor allem Winzig gute Karten hat.
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Der nächste Test steigt Freitag in Trencin.













