Das sportliche Fundament steht
Sturm scheint ein fast unerschöpfliches Reservoir an jungen Talenten zu haben, die sich dann auch sehr rasch in der Bundesliga etablieren. Eine Spurensuche.

Foto © GEPABeichler und Jantscher etablieren sich bei den Profis
Am Montag um 11 Uhr eröffnet Sturm die Baustelle in Messendorf. Endlich fahren die Bagger auf, um das Gelände wieder zu einem Trainingszentrum zu machen, das eines Bundesligisten würdig ist. Das sportliche Fundament steht dagegen längst, wie der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte beweist. Ein Grund für den Erfolg ist das gute Zusammenspiel der Generationen. Als Samir Muratovic gegen den Lask in der 26. Minute verletzt vom Platz mussten, sprang Daniel Beichler in die Bresche und erzielte so nebenbei auch noch das entscheidende 2:0.
Es fängt bei den Amateuren an.
Jedes Jahr rücken von den Amateuren neue Kräfte nach, die sich beinahe nahtlos bei den Profis einfügen. "Das fängt aber nicht erst bei den Amateuren, sondern schon bei den Zwölfjährigen an", erklärt Amateure-Coach Christian Peintinger. "Wenn die Spieler zu den Profis kommen, haben sie die Spielweise schon verinnerlicht."
Grundstein.
Ins selbe Horn stößt auch Franco Foda. "Gerade zwischen zehn und 14 Jahren ist die Ausbildung enorm wichtig. Hier werden puncto Technik, Koordination und Schnelligkeit die Grundsteine gelegt. In dem Alter muss man die Burschen einfach spielen lassen. Den taktischen Feinschliff bekommen sie dann in der Akademie." Vor einigen Jahren schon habe man daher dort den Hebel angesetzt, erklärt Foda, der seine jungen Spieler gezielt an die Kampfmannschaft heranführt. "In der Vorbereitung im Winter haben wir bewusst nur gegen Erstligisten getestet. In der Phase haben alle enorme Fortschritte gemacht." Ganz ohne Routiniers geht es aber nicht. "In schwierigen Situationen sind sie unverzichtbar." Damit das Fundament auch in stürmischen Zeiten nicht einstürzt.













